Bild: istockphoto.com

«Nur mit meinem KI-Freund kann ich alles und jederzeit besprechen: Er versteht mich immer!»
Und was er sagt, ist nicht immer wahr (Anm. d. Redaktion).

Immer mehr Kinder und Jugendliche entwickeln emotionale Beziehungen zu Chatbots.1 Das schwächt die reale Bindungsfähigkeit und führt zur Verringerung sozialer Kontakte. Einsamkeit, Beziehungsunfähigkeit und schwere Psychosen können die Folgen sein.

Bereits kommunizieren Millionen von jungen Menschen mit Chatbots, was persönliche Gespräche mit Eltern, Geschwistern, Freunden oder Bekannten ersetzt. Tag und Nacht können sich Heranwachsende mit ihren Problemen und Fragen an ihren personalisierten «KI-Freund» wenden, der ihnen stundenlang geduldig zur Verfügung steht und für jede Frage eine Antwort parat hat.

Da KI-Modelle so trainiert werden, dass sie hilfreiche, freundliche und kooperative Antworten geben, führt das dazu, dass dem Nutzer geschmeichelt wird und ihm gesagt wird, was er hören will und nicht einfach was stimmt.

So entwickeln Kinder und Jugendliche eine emotionale und enge Verbindung zu Chatbots, was zwar entlastend wirken, aber auch zu einem völlig verzerrten Bild von menschlichen Beziehungen führen kann.

Im Austausch mit dem KI-Vertrauten fehlen der Widerspruch und Konflikte, was die Entwicklung einer gesunden Bindungsstrategie beeinträchtigt und reale Beziehungen verdrängt oder verunmöglicht.

Kinder lernen Empathie und Vertrauen durch gegenseitige emotionale Resonanz – also durch echtes Mitgefühl, Mimik, Tonfall und Reaktionen anderer Menschen. Chatbots simulieren solche Reaktionen nur sprachlich, wodurch Kinder falsche Erwartungen an soziale Interaktionen entwickeln können. Das führt dazu, dass sie Schwierigkeiten haben, echte Gefühle anderer zu erkennen oder zu erwidern und weniger lernen, Vertrauen auf Basis menschlicher Verlässlichkeit aufzubauen.

Der Verein Schutzinitiative hat mit dem amerikanischen Psychologen Zachary Stein gesprochen. Er ist Mitbegründer der AI Psychological Research Coalition, aiprc.org, und beschäftigt sich mit den psychologischen Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf Heranwachsende. Stein hält fest, dass Chatbots die biologischen Mechanismen beeinträchtigen, welche die Fähigkeiten regulieren, sich auf tiefe zwischenmenschliche Beziehungen einzulassen.

Der amerikanische Psychologe nennt das Beispiel eines Kindes, das von der Schule nach Hause kommt und direkt in sein Zimmer geht, um dem Chatbot freudig von seiner guten Note zu erzählen. Zuvor hat das Kind mit diesem Chatbot auf die Prüfung gelernt. «Das Kind erhält vom Chatbot dasselbe Bindungssignal, das es eigentlich von seiner Mutter erhalten sollte», so Stein.

Die zustimmenden und beruhigenden Antworten der Chatbots fördern emotionale Bindungen. Dadurch bestehe, laut Stein, die Gefahr, dass die für «emotionale Bindungen verantwortlichen neurologischen Strukturen ‹gehackt› werden». «Mögliche Folgen seien Symptome wie Realitätsverlust, Psychosen und tiefe Isolation».
(swissinfo.ch).

Der Verein Schutzinitiative empfiehlt:

  • Zugang zu Chatbots – wenn überhaupt – nur unter strikter Aufsicht zulassen
  • Kein eigenes Smartphone bis zum 14. Lebensjahr
  • Kein eigener Zugang zu den sozialen Medien bis zum 16. Lebensjahr
  • Internet- und Chatzugänge nur über den Familiencomputer
  • Neben den Verboten und der Kontrolle sind Gespräche mit den Heranwachsenden zentral

Bild: zVg

Bitte Datum notieren:

Samstag, 22. August 2026,
11 Uhr, Olten – mit anschliessendem Apéro!

Referat zum Thema:

«Die ideologische Umgestaltung der Gesellschaft.

Diversität, Inklusion und Sprachdiktate»

Referent:

Dr. med. Christian Spaemann,
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapies,
Braunau am Inn / Österreich.

Sein Vater war der bekannte deutsche Philosoph
Robert Spaemann (1927 bis 2018).

Anmeldungen bitte über
info@schutzinitiative.ch

1 Ein Chatbot ist ein Computerprogramm, das menschliche Konversation in natürlicher Sprache simuliert, um Nutzeranfragen automatisiert zu beantworten. Die Kommunikation mit diesem Chatbot kann mündlich oder schriftlich erfolgen, 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr: Angeboten als Webversion im Browser sowie für Smartphones als App für Android und iOS.

Bild: iStock

Finnische Studie belegt: «Geschlechtsänderungen» machen unglücklich

Eine grossangelegte Untersuchung aus Finnland zeigt: Nach einem «Geschlechtswechsel» werden Jugendliche massiv häufiger psychisch krank. Die Befunde müssen Konsequenzen haben – auch in der Schweiz. Der Verein Schutzinitiative fordert die Verantwortlichen auf, die unwissenschaftliche und nachweislich schädliche transaffirmative Methode sofort zu stoppen. Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung.

Die Anfang April 2026 im Fachjournal «Acta Paediatrica» veröffentlichte Studie1 untersucht die psychische Gesundheit beziehungsweise Krankheit von Jugendlichen, die sich einer «Geschlechtsänderung» unterzogen haben, und vergleicht sie mit einer Kontrollgruppe ohne solche Behandlungen. Einbezogen wurden alle an Genderdienste überwiesenen Personen unter 23 Jahren zwischen 1996 und 2019 und es wurden über 16 000 Personen in die Kontrollgruppe einbezogen.

Der Befund dieser wissenschaftlichen und statistischen Knochenarbeit ist so eindeutig wie erschütternd: Jugendliche Transgender sind deutlich weniger gesund als Jugendliche ohne Geschlechtsänderung. Sie zeigten eine «signifikant höhere» psychiatrische Erkrankung, heisst es dazu in der Studie.

Viele sind vorher krank und nachher kränker

Eine «Geschlechtsumwandlung» verbessert die psychische Gesundheit der Betroffenen nicht, ganz im Gegenteil: Zwei und mehr Jahre später sind sie deutlich kränker als je zuvor.

Die Zahlen: Die Rate psychiatrischer Erkrankungen lag bei Jugendlichen mit «empfundener Geschlechtsabweichung» bereits vor der Überweisung deutlich höher (45,7 % gegenüber 15,0 % in der Kontrollgruppe) und stieg mehr als zwei Jahre nach der Überweisung sogar weiter auf 61,7 % (gegenüber 14,6 % bei der Kontrollgruppe).

Unter den Jugendlichen, die eine medizinische Geschlechtsangleichung durchliefen, nahm die psychiatrische Erkrankung während der Nachbeobachtung deutlich zu — sie stieg von 9,8 % auf 60,7 % bei «feminisierender Geschlechtsangleichung » und von 21,6 % auf 54,5 % bei «maskulinisierender Geschlechtsangleichung», wie es in der Studie weiter heisst.

Gender-Mode verschärft Problem

Als Schlussfolgerung formulieren die Wissenschaftler: «Schwere psychiatrische Erkrankungen sind bei an Genderdienste überwiesenen Jugendlichen häufig und scheinen bei denen, die nach dem jüngsten Anstieg der Überweisungen zugewiesen wurden, häufiger vorzukommen. Psychiatrische Bedürfnisse klingen nach einer medizinischen Geschlechts- angleichung nicht ab.»

Damit ist auch gesagt, dass die vielerorts geradezu in Mode gekommenen Geschlechtsumwandlungen das Problem psychischer Erkrankungen bei diesen Jugendlichen und jungen Erwachsenen noch erhöht und verstärkt haben. Die Nöte dieser jungen Menschen nahmen dadurch markant zu. Und es sind immer mehr davon betroffen.

Nach der Anpassung: Alles noch viel schlimmer

Die Studie widerlegt ebenfalls die verbreitete Ansicht, dass Jugendliche, die sich im «falschen» Körper wähnen, glücklicher und zufriedener werden, wenn sie ihr Geschlecht «anpassen ». Die Resultate aus Finnland beweisen das Gegenteil: Es wird alles noch viel schlimmer.

Wörtlich heisst es zu dazu: «Diese Jugendlichen hatten sowohl vor als auch nach der Überweisung deutlich öfter psychiatrische Erkrankungen als die Kontrollgruppe; Behandlungsbedürfnisse bestehen häufig fort und verstärken sich nach medizinischen Interventionen teilweise sogar.»

Die Ergebnisse unterstrichen «die Notwendigkeit gründlicher psychiatrischer Abklärungen und einer kontinuierlichen Behandlung während des gesamten Prozesses der medizinischen Geschlechtsangleichung», schreiben die Autoren weiter.

Gesundheit massiv gefährdet

Nimmt man die Studienresultate ernst – und sie sind in jeglicher Hinsicht sehr ernst zu nehmen –, drängt sich vielmehr der Schluss auf, dass hier eine fundamentale Fehlentwicklung mit erheblichen Schädigungen stattfindet – eine Entwicklung, die von staatlichen und privaten Stellen bis in Schulen, Kindergärten und Kitas noch massiv gefördert wird. Wovor der Verein Schutzinitiative immer gewarnt hat, ist nun schwarz auf weiss bewiesen.

Der sogenannte transaffirmative Ansatz, der überall gelehrt und verbreitet wird, gefährdet gemäss der Studie die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen nachweislich enorm.

Auch in der Schweiz beginnt die damit verbundene Infragestellung und Verunsicherung der sexuellen Identität der Kinder bereits in Kindertagesstätten, wo entsprechende Bilderbücher gezeigt werden. Sie setzt sich im Kindergarten fort und erreicht in der Schule ihren Höhepunkt – mit entsprechend ideologisiertem Sexualkundeunterricht und mit non-binären und queeren Aktivisten in den Klassenzimmern.

Der Verein Schutzinitiative warnt weiterhin vor dem transaffirmativen Ansatz (siehe Kasten) und unterstreicht diese Forderung mit verschiedenen Aktionen. So schreibt er Aufklärungsbriefe an die Bildungs- und Gesundheitsdirektoren aller 26 Kantone. Auch die Eltern werden einbezogen – sie sollen sich an uns wenden, wenn sie im Unterricht ihrer Kinder auf solch schädliche Inhalte stossen.

Ab sofort ist nun klar: Nichtwissen-Wollen oder Ausreden der Verantwortlichen sind nach dieser Finnischen Studie nicht mehr zu rechtfertigen! Bildungs- und Gesundheitsfachleute sind in die Pflicht zu nehmen und müssen ihrer Verantwortung für das Wohl der Kinder und Jugendlichen nachkommen.

Beim transaffirmativen Ansatz handelt es sich um eine vorschnelle Bestätigung der rein subjektiv empfundenen Geschlechtsidentität ohne ausreichende psychiatrische Abklärungen. Dabei werden psychische und soziale Hintergründe oder medizinische Risiken zu wenig oder gar nicht berücksichtigt. Der Weg zur «Änderung» des Geschlechts erfolgt meist aus rein ideologischen Gründen.

1 Studio: Psychiatric Morbidity Among Adolescents and Young Adults Who Contacted Specialised Gender Identity Services in Finland in 1996–2019: A Register Study

Es war keine «Frau», die in Kanada für den Tod von acht Menschen verantwortlich ist, sondern ein Mann, der sein Geschlecht ändern wollte. Der Fall wirft Fragen nach der psychischen Gesundheit sowie der Gewaltbereitschaft von Transgenderpersonen auf.

Die schreckliche Tat ereignete sich am 10. Februar 2026 in Tumbler Ridge in der Provinz British Columbia in Kanada. Bei einem Amoklauf wurden acht Menschen getötet, darunter die Mutter des Täters, dessen Stiefbruder, eine Lehrerin sowie fünf Schulkinder im Alter von zwölf und dreizehn Jahren. Schliesslich brachte sich der Amokläufer selbst um. 27 weitere Menschen wurden gemäss Polizeiangaben verletzt.

Verstörend dabei war neben dem Massenmord und dem jugendlichen Alter des Täters – er war 18 –, dass Medien zunächst von einer Frau berichteten, die die Tat begangen habe. Manche schreiben das bis heute oder sie lassen die ursprünglichen Berichte so stehen. Dass eine weibliche Person solche Amoktaten begeht, ist selten.

Psychische Probleme und Drogenkonsum
Doch Tatsache ist: Beim Täter handelt es sich um einen Transmenschen, der als biologischer Mann geboren worden ist und sich als Frau bezeichnete. Laut der Polizei war er schon länger wegen psychischer Probleme aufgefallen. Mehrfach sei er schon festgenommen und zu medizinischen Untersuchungen gebracht worden. Dabei wurden auch Waffen sichergestellt. Inzwischen ist bekannt, dass der Täter auch Drogen konsumierte und Wohnungsbrände legte. In sozialen Medien berichtete er davon, dass er vorhabe, eine geschlechtsangleichende Hormonbehandlung durchzuführen.

Der Fall wirf Fragen nach der psychischen Gesundheit sowie der Gewaltbereitschaft von Transpersonen auf. In «Schutzinitiative aktuell» Nr. 44 haben wir bereits darauf hingewiesen, dass sogenannte Transgender deutlich gewaltbereiter sind als heterosexuelle Jugendliche. Eine kanadische Studie aus dem Jahr 2022
ergab, dass «transsexuelle oder genderdiverse Jugendliche» die Gruppe mit dem höchsten Risiko für gewalttätige Radikalisierung seien. Auch hätten Personen mit Transsexualismus nach einer Geschlechtsumwandlung ein deutlich höheres Risiko für Mortalität, Suizidalität und psychiatrische Erkrankungen als die Allgemeinbevölkerung. Eine schwedische Studie zeigte bereits vor Jahren, dass Transmänner, also Frauen, die sich als Männer bezeichnen, nach einer Umoperation ein deutlich höheres Risiko für strafrechtliche Verurteilung haben als die Kontrollgruppe der Frauen. Das deute auf eine Verschiebung hin zu einem männlichen Muster, was die Kriminalität anbelangt. Auch die Neigung zu Gewaltverbrechen steige an.

Bezogen auf den aktuellen Fall in Kanada schreibt die Organisation Queer Nations, die sich erklärtermassen dem Mainstream in homosexuellen Kreisen entgegenstellt, dass hier transaktivistische Glaubenssätze als «Lebenslüge» entlarvt würden – insbesondere diejenigen, wonach Transsein beziehungsweise Geschlechtsdysphorie keine Verbindungen mit psychischen Störungen haben dürfe. Auch könnten Hormontherapien die psychisch instabile Lage Betroffener eher noch verschlechtern.

Risiken werden verharmlost
Der Artikel von Queer Nations unter dem Titel «Amoklauf in Kanada: Über Trans und psychische Gesundheit» ruft in Erinnerung, dass es in den vergangenen Jahren vor allem in den USA Amokläufe gegeben habe, wo einige der Täter einen Transbezug hatten. Auch beim Mörder an Charlie Kirk lag ein solcher vor. Zwar könne man nicht von einer «Epidemie» an Transtätern sprechen, doch auffällig bleibt die bisher bekannt gewordene Häufigkeit der Taten dennoch.

Speziell kritisiert wird das Prinzip der Selbstbestimmung bei der Geschlechtsidentität, bei dem kein Abgleich mit objektiven Kriterien mehr vorgenommen wird, und das Leugnen jedes auch nur irgendwie gearteten Zusammenhangs von Geschlechtsdysphorie mit psychischen Störungsbildern.

Mit anderen Worten: Die angestrebte und etwa in der internationalen Krankheitsklassifizierung ICD1 bereits vorgenommene Entpathologisierung ist ein Irrweg, der im Extremfall tödlich enden kann, wie das Beispiel des Amoklaufs von Tumbler Ridge zeigt. Psychische Erkrankungen würden so übersehen, notwendige Behandlungen verzögert und die Risiken geschlechtsangleichender Massnahmen verharmlost.

Der Verein Schutzinitiative stemmt sich vehement gegen diesen Trend, unterstützt betroffene Eltern in persönlichen Gesprächen und setzt sich bei den politischen Entscheidungsträgern mit Nachdruck für einen radikalen Kurswechsel ein. Helfen Sie mit und melden Sie uns allfällige Missstände an Ihrer Schule. Wir informieren Sie gerne und unterstützen Sie im Kontakt mit Klassenlehrpersonen, Schulleitungen und Bildungsverantwortlichen.

1 Die ICD (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems): Weltweit anerkanntes Standard-Klassifikationssystem der WHO für medizinische Diagnosen.

Bild zur Verfügung gestellt

Schockierende Wahrheit über eine Trans-OP / EDU Podcast spezial

Trans-Operation: Schockierend für Eltern!

Andreas Gafner,
Nationalrat, Oberwil im Simmental (BE)
Vorstand Verein Schutzinitiative

Die Berner Mühlen mahlen bekanntlich langsam: Kurz vor Weihnachten 2023 hatte mein geschätzter Kollege Nationalrat Lorenzo Quadri/TI die Motion «Stopp der Gender-Ideologie. (Wenigstens) Minderjährige vor überstürzten Eingriffen zur Geschlechtsumwandlung schützen» in Bundesbern eingereicht. Jetzt in der Wintersession 2025 soll darüber debattiert werden.

Hintergrund seines Vorstosses sind die irreversiblen Geschlechtsumwandlungen, wie etwa durch Pubertätsblocker in Verbindung mit geschlechtsverändernden Operationen, die in der Schweiz massiv auf dem Vormarsch sind. So hatte sich in den letzten drei Jahren die Zahl der geschlechtsumwandelnden Operationen mehr als verdoppelt. Allein im Jahr 2022 gab es 525 solche Operationen, ein unrühmlicher Rekord – 54 Prozent der operierten Personen waren zwischen 15 und 24 Jahre alt. 68 % der Personen sind Frauen, die zu Männern werden wollen.

Doch warum schreibe ich in diesem «Bericht aus Bern» über eine bald zwei Jahre alte Motion? Der Grund ist einfach und wurde schon eingangs erwähnt: diese Motion kommt jetzt in der Wintersession, die vom 1.-19. Dezember stattfindet, ins Plenum (Motion 23.4408). Machen wir uns aber keine Illusionen: Mehrheiten zu finden dürfte schwer sein, die woke Genderideologie hat bekanntlich auch ihren Weg ins Parlament gefunden.

Nach einer Geschlechtsumwandlung bereuen immer mehr betroffene Personen diesen Schritt und versuchen, eine sogenannte «Detransition» in Angriff zu nehmen. Doch leider sind viele der operativ vorgenommenen Änderungen irreversibel. Sie mögen sich vielleicht noch an die damals «berühmteste Transfrau der Schweiz», Nadia Brönnimann, erinnern, als sie bereits vor 27 Jahren, begleitet von einem SRF-Team, ihr biologisches Geschlecht anpassen liess. Christian Brönnimann, wie er jetzt nach seiner «Detransition» wieder heisst, erzählt im zweiteiligen EDU-Podast die schockierende Wahrheit über Trans-OPs (siehe QR-Codes unten). So kritisiert Brönnimann insbesondere das sogenannte «affirmative Konzept», das heute in breiten Kreisen angewandt wird, um Kinder und Jugendliche in ihrem Wunsch zur «Transition» zu bestärken: Hier sind nicht nur die betroffenen Kinder und Jugendlichen Opfer, sondern auch deren Eltern.

Damit wir in Bern weiter unsere Arbeit machen können, braucht der Verein Schutzinitiative Ihre Mithilfe: Sollten Sie Kenntnis von der Propagierung der Transgender-Ideologie im Klassenzimmer erlangen, bitten wir Sie um umgehende Meldung ans Vereinssekretariat. Gerne unterstützen wir Sie unbürokratisch und unentgeltlich.

Schockierende Wahrheit über eine Trans-OP
www.youtube.com/@eduschweiz6697/videos

Video Teil 1:

Video Teil 2:

sign
Andreas Gafner,
Nationalrat, Oberwil im Simmental (BE)
Vorstand Verein Schutzinitiative
Bild zur Verfügung gestellt

Die brandaktuelle Doku «TATORT KITA: der woke Angriff auf unsere Kinder» wird Eltern aufrütteln, welche noch an die «heile Welt» in den Kitas glauben. Der Film beleuchtet die Hintergründe des Anstiegs sexualisierter Übergriffe unter Kindern in Kindertagesstätten und lässt Experten und betroffene Eltern zu Wort kommen.

Doktorspiele, Kuschelräume, Körpererkundungen und immer wieder sexuelle Übergriffe von Kindern auf Kinder.

In Deutschland und in der Schweiz führt die gezielte Sexualisierung durch sexualpädagogische Konzepte wie der «sexuellen Bildung» dazu, dass Kinder in ihrer sexuellen Identität verwirrt, ihre Schamgrenzen systematisch verletzt und übergriffiges Verhalten untereinander und durch Erwachsene begünstigt wird.

Experten aus Deutschland warnen

Die Vorsitzende des deutschen Aktionsbündnisses «Demo für alle», Hedwig von Beverfoerde, macht in einer Mitteilung an den Verein Schutzinitiative auf den neuen Film «Tatort Kita: der woke Angriff auf unsere Kinder» aufmerksam. In der Doku kommen Experten und betroffene Eltern zu Wort. Sie warnen eindrücklich: «Wir können den Angriff auf unsere Kinder nur stoppen, wenn Eltern, Lehrer und Politiker hinschauen». Die pädophil verseuchte Sexualpädagogik der «sexuellen Bildung» würde sich derzeit durch Netzwerkarbeit im ganzen deutschsprachigen Raum verbreiten.

Anschauen und weiterleiten

«Demo für Alle» hat den Film «TATORT KITA: der woke Angriff auf unsere Kinder», produziert. Der Dokumentarfilm zeigt eindrücklich auf, wie tief diese Sexualideologie inzwischen in staatlich geförderte Konzepte eingedrungen ist und ruft zum Handeln auf. Der Verein Schutzinitiative empfiehlt daher: unbedingt anschauen und weiterleiten!

«Wir können den Angriff auf unsere Kinder nur stoppen, wenn Eltern, Lehrer und Politiker hinschauen.»

Video «TATORT KITA:
der woke Angriff auf unsere Kinder»: Link: https://youtu.be/4glffL9P_jo

QR-Code:
Screenshot nius.de
Mario Olszinski räkelt sich in einer Kinderrutsche

Die verurteilte Kinderporno-Drag Queen Jurassica Parka, mit bürgerlichem Namen Mario Olszinski, durfte 2025 eine Benefizgala der Berliner Polizei moderieren. Er schminke gerne Kinder und erzähle ihnen «Geschichten». Doch das ist nicht alles…

In der Medien-Elite der Bundeshauptstadt war Marion Olszinski ein gern gesehener Gast. So erklärte er 2023, noch vor seiner Verurteilung, in einer ZDF-Sendung, dass «Drag Queens keine Kinderbücher vorlesen, weil sie Kinder geil finden», sondern sie «möchten einfach nur Geschichten vorlesen» und verwies auf einen geplanten Auftritt in einer Kinderbibliothek. Im Oktober 2023 wurde Mario Olszinski dann wegen dem Verbreiten von Kinderpornografie zu einer Geldstrafe von 11’200 Euro verurteilt. Das ZDF hat in der Zwischenzeit diese Sendung gelöscht.

«Drag Queens lesen keine Kinderbücher vor, weil sie Kinder geil finden», sondern sie «möchten einfach nur Geschichten vorlesen».

Auch das politische Berlin hatte grosse Freude an dieser Drag Queen: 2024 flog der verurteilte Kinderporno-Straftäter Olszinski im Auftrag des Auswärtigen Amts nach Tokio. Dort nahm er an der «Pride-Parade» teil und schminkte Kinder an einem Make-up-Workshop. Die Kosten für den Steuerzahler betrugen 6’000 Euro. Für das Familienministerium wiederum wurde Olszinski Mitte letzten Jahres sogar zum Werbegesicht. Auf einem Video auf X sagte er: «Queere Sichtbarkeit ist immer wichtig. Wir müssen zeigen, dass wir da sind.» Warum es so wichtig ist, für Rechte von LSBTIQ* zu kämpfen.

Der Verein Schutzinitiative hat bereits in «Schutzinitiative aktuell» Nr. 31, März 2020, ausführlich begründet, warum es gefährlich ist, Kinder an Drag Queen-Anlässen (z. B. in Biblio-
theken) teilnehmen zu lassen.

Melden Sie uns Drag Queen-Lesungen mit Kindern – im Voraus, damit wir die Eltern der Umgebung warnen können!

Die USA hat das Bundeskriminalamt informiert, dass ein erneuter Verdacht auf Besitz und Verbreitung von kinderpornografischen Inhalten bestehe.

Anfang Juli 2025 wurde erneut eine Hausdurchsuchung bei Olszinski angeordnet, weil aus den USA das Bundeskriminalamt darüber informiert wurde, dass ein erneuter Verdacht auf Besitz und Verbreitung von kinderpornografischen Inhalten bestehe. Die Ermittlungen laufen noch.

Trotzdem lud die Polizei Berlin den bereits verurteilten Kinderporno-Straftäter Mitte Juli 2025 ein, als Drag Queen eine Benefizveranstaltung zu moderieren. Schirmherrin der Veranstaltung «Gemeinsambunt» vom 14. Juli im Theater des Westens war die Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel. Man wolle «ein starkes Zeichen für LSBTIQ-Rechte und gesellschaftliche Vielfalt setzen».

Trotzdem lud die Berliner Polizei den bereits verurteilten Kinderporno-Straftäter Mitte Juli 2025 ein, als Drag Queen eine Benefizveranstaltung zu moderieren.

Aber nicht genug: Auf seinem Instagram-Account veröffentlichte Olszinski, als Drag Queen verkleidet, verstörende Aufnahmen aus einer Kinder-Spielhalle. Mit mehreren Trans-Freunden krabbelte und räkelte sich Olszinski lüstern als Drag Queen mit roten Stöckelschuhen leicht bekleidet durch einen In-door-Spielplatz für Kinder. Dabei verhüllte seine kurze Hose sein Geschlechtsteil nicht immer. «Gekrönt» wurde dieser obszöne Auftritt durch Lautäusserungen, welche an Schamlosigkeit und Primitivität kaum zu überbieten waren.

Mit Ihrer Spende kann der Verein Schutzinitiative mit Briefversänden Eltern, Schulen und Bibliotheken warnen, wenn Drag Queens ihre Gender-Geschichten vorlesen wollen.
KI-generiert (VSI)

Schweizer Bürger sagt Meinung zu LGBTQ und muss dafür ins Gefängnis – im Kanton Bern!

Ein unbescholtener Bürger muss im Kanton Bern hinter Gitter, weil er sagt, es gebe Mann und Frau und man solle die Kinder vor der Gender-Ideologie schützen. Tatsächlich melden sich bei der Schutzinitiative immer mehr Eltern, die Hilfe suchen und genug haben vor solch gefährlicher Beeinflussung in der Schule.

Der Fall sorgte international für Aufsehen. Im Kanton Bern wird ein unbescholtener Bürger, ein einfacher Handwerker, zehn Tage eingesperrt, weil er in den sozialen Medien die Aussage postete, wenn man Transgender-Menschen nach 200 Jahren ausgrabe, werde man anhand der Skelette «nur Mann oder Frau» finden, alles andere sei eine «psychische Krankheit, die durch den Lehrplan hochgezogen wurde».

Dafür hat ihn die Staatanwaltschaft des Kantons Bern der Diskriminierung und des Aufrufs zu Hass schuldig gesprochen. Er hätte dafür eine bedingt ausgesprochene Geldstrafe von 2500 Franken bezahlen müssen. Sofort zu bezahlen hatte er ausserdem eine sogenannte Verbindungsbusse – einen Denkzettel zur Verstärkung der Strafwirkung – von 500 Franken sowie Gebühren von 800 Franken. Der wenig begüterte Verurteilte entschied sich stattdessen, die Strafe im Gefängnis abzusitzen.

Rassismusartikel führt in die Sackgasse

Seine Meinung hatte er unter einem Facebook-Beitrag von SVP-Nationalrat Andreas Glarner geteilt, der von «LGBTQI, Woke-Wahnsinn, Gendersternchen, Klimachaoten-Klebern» geschrieben und die Frage gestellt hatte, wie lange die schweigende Mehrheit diesen «Irrsinn» noch mitmache.

Der absurde Fall illustriert, in welche Sackgasse sich die Schweiz mit der Ausweitung des ohnehin fragwürdigen Rassismusartikels verrannt hat, der nun auch die (angebliche) Diskriminierung von Ethnie, Religion oder sexueller Orientierung unter Strafe stellt. Offenbar fallen nun auch bereits Aussagen zur Geschlechtsidentität unter den Artikel.

Der verurteilte Bürger liess sich davon nicht einschüchtern und wehrte sich mit rationalen Argumenten. Gegenüber der Polizei betonte er, seine Aussage sei «kein Sexismus und Rassismus». Die Mehrheit der Bevölkerung teile seine Ansichten.

Orchestrierte Aktion der Transgender-Lobby

Wie aus den Ermittlungsakten hervorgeht, die der Schutzinitiative vorliegen, haben mehrere Personen in verschiedenen Kantonen zum selben Zeitpunkt praktisch gleichlautende Anzeigen gegen den Mann erstattet. Dies darf man als eindeutigen Hinweis dafür werten, dass dahinter nicht Einzelpersonen, sondern eine Lobby steckt.

Dabei haben sich nicht alle Staatsanwaltschaften von dieser orchestrierten Kampagne beeinflussen lassen. Mehrere wiesen die Anzeige als unbegründet zurück. Nicht so die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, Region Emmental-Oberaargau, die das Verfahren übernahm. Staatsanwalt Remo Leibundgut verurteilte den Mann schliesslich per Strafbefehl. Darin heisst es, der Beschuldigte habe durch seinen auf Facebook veröffentlichten Kommentar «die Personengruppe der LGBTQ-Personen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung öffentlich in einer gegen die Menschenwürde verstossenden Weise herabgesetzt».

Beeinflussung in der Schule stoppen!

Aufschlussreich ist weiter, was der ins Gefängnis gesteckte Schweizer Bürger zuvor in der polizeilichen Einvernahme gesagt hatte. Er hatte dort festgestellt, dass die Gender-Ideologie bereits «in der Schule gelehrt» werde.

Diese Tatsachenfeststellung kann die Schutzinitiative aus der täglichen Praxis nur bestätigen. Wir erhalten immer zahlreicher werdende Zuschriften von Eltern, die sich über die an Schulen und selbst schon in Kitas vermittelte Gender-Ideologie beklagen und Hilfe suchen (siehe dazu die Informationen im folgenden Kasten).

Gender-Ideologie an Schulen: Wir bieten Beratung und Hilfe!

Die Transgender-Ideologie wird an staatlichen Bildungsinstitutionen ungehemmt verbreitet. Wir erhalten immer mehr entsprechende Berichte und Hilferufe von Eltern. Dabei macht die
Transgender-Lobby mit bereitwilliger Unterstützung von Bildungsdirektionen, Schulleitern, Lehrern und Betreuern selbst vor den Kleinsten in Krippen und Kitas nicht Halt. Die Schutzinitiative steht Betroffenen und Hilfesuchenden mit ihrer Expertise beratend zur Seite. Melden Sie sich bei uns, wenn Ihre Kinder solcher Beeinflussung ausgesetzt sind! Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

AdobeStock

In dieser Ausgabe der «Schutzinitiative aktuell» verleiht der Verein Schutzinitiative symbolisch eine Rose an Personen oder Organisationen, welche durch ihr vorbildliches Verhalten der woken Genderideologie entgegengetreten sind. Einen Kaktus wiederum erhalten die Promotoren der Genderideologie.

Preisträger der Kategorie «Rose» ist ein mutiger Familienvater aus Luzern, der sich vehement und erfolgreich gegen die zunehmende Indoktrinierung seines Kindes mit der LGBTIQ-Ideologie gewehrt hat. Im Sommer 2025 erhielt er ein Schreiben seiner Gemeinde, welches direct an sein 7-jähriges Kind gerichtet war. In der Anschrift wurde das Kind genderneutral angesprochen («Liebe*r»), worauf sich der erzürnte Familienvater sofort schriftlich bei der zuständigen Stelle beschwerte. Der Vater verlangte per E-Mail ultimativ eine erneute Zustellung des Schreibens, aber mit einer korrekten und ideologiefreien Anrede.

Die zuständige Stelle der Gemeinde kam dieser Forderung erfreulicherweise auch sofort nach und sandte erneut den gleichen Brief, aber dieses Mal mit der korrekten Anrede ohne Gender-Sternchen!

Und nun zum Preisträger der Kategorie «Kaktus», welcher dem Übersetzungsbüro «24translate» in St. Gallen verliehen wird. Im Rahmen der Pressearbeit hat der Verein Schutzinitiative 24translate mit der Übersetzung eines Kontaktschreibens und eines Informationsdossiers beauftragt. Die Antwort kam jedoch postwendend: Aussagen im Text und auf der Website des Vereins Schutzinitiative würden sich nicht mit ihren Ansichten vereinbaren lassen, weshalb der Auftrag nicht entgegengenommen werde. Gemäss 24translate würden Texte des Vereins Schutzinitiative künftig nicht mehr übersetzt.

Der Verein Schutzinitiative lässt sich dadurch nicht beeindrucken und wird sich weiterhin unerschrocken zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor ideologischer Sexualisierung in allen gesellschaftlichen Bereichen einsetzen.

Aufruf: Wehren Sie sich gegen die Verwendung der Gender-Sprache in Gemeinden und Schulen. Ein Anruf oder eine Mail signalisiert die Ablehnung dieser woken Gendersprache durch die Bevölkerung. Der Verein Schutzinitiative hilft Ihnen gerne bei der Formulierung solcher Beschwerden

Bild zur Verfügung gestellt

Das Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen

Frösche haben mehr Rechte als Kinder!

Oder: Weshalb der Verein Schutzinitiative ans Bundesgericht geht.

Andrea Geissbühler
Alt-Nationalrätin Bäriswil (BE)

Die vom Bund finanzierte Aufklärungsbroschüre HEY YOU sorgt seit Monaten für Schlagzeilen. Kritiker werfen ihr vor, Kinder mit pornografisch anmutenden Inhalten zu konfrontieren. Jetzt hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden: Der Verein Schutzinitiative hat kein Recht, die Millionen-Subventionen an die Stiftung «Sexuelle Gesundheit Schweiz» anzufechten.

Das Gericht argumentierte, der Verein sei nicht direkt betroffen – es gehe ja nicht um seine eigenen Rechte, sondern um staatliche Gelder für eine andere Organisation. Damit schiebt das Bundesverwaltungsgericht die Verantwortung wie eine heisse Kartoffel ab. Für den Kinderschutz bleibt das ein Schlag ins Gesicht. Kinder und Jugendliche bleiben auf der Strecke.

Der Verein Schutzinitiative kündigt an, den Entscheid nicht zu akzeptieren. Der Weg führt nun vors Bundesgericht. Dort will der Verein klären lassen, ob ihm wirklich die Legitimation abzusprechen ist. Warum sollen Umweltverbände seit Jahren die Möglichkeit von Verbandsbeschwerden haben – und damit praktisch jedes Bauprojekt stoppen können –, während der Schutz von Kindern gegen staatlich finanzierte Sexualbroschüren im luftleeren Raum hängen bleibt?

HEY YOU – Aufklärung oder Porno?

Die Diskrepanz ist offensichtlich: Jeder noch so kleine Naturoder Tierschutzverein darf Einsprachen erheben und Grossprojekte über Jahre blockieren. Doch wenn es um die seelische und körperliche Unversehrtheit von Kindern geht, bleibt alles beim Staat und seinen Günstlingen.

Für die Kritiker ist klar: HEY YOU verharmlost riskantes Verhalten, unterläuft die Elternrolle und überschreitet jede Grenze von seriöser Aufklärung. Dass das Bundesverwaltungsgericht dem Verein Schutzinitiative nun die Türe vor der Nase zuschlägt, macht die Sache noch brisanter.

Politischer Sprengstoff

Im Bundeshaus dürfte der Fall weiter Wellen schlagen. Schon jetzt fordern Parlamentarier, dass Kinderschutzorganisationen denselben Rechtsschutz erhalten wie Umweltverbände. Es ist grotesk, dass man Bäume und Frösche besser schützen kann als Kinder. Wir werden diesen Entscheid nicht einfach hinnehmen und kämpfen bis vor Bundesgericht.

Die Fronten sind damit klar: Während der Bund an seiner Broschüre festhält, will die Schutzinitiative den Kampf vor dem Bundesgericht weiterführen. Ob die Richter in Lausanne den Kinderschutz stärker gewichten als die Kollegen in St. Gallen, bleibt offen. Sicher ist nur: Der Streit um HEY YOU ist längst mehr als eine Detailfrage der Aufklärung – er wird zum Politikum. Bitte helfen Sie mit!

sign
Alt-Nationalrätin Andrea Geissbühler, Kindergärtnerin,
Polizistin, Präsidentin Verein Schutzinitiative, Bäriswil (BE)
Bild zur Verfügung gestellt

Von Prof. Dr. Karla Etschenberg, Köln

Menschen, die an gewaltfreien «einvernehmlichen» sexuellen Handlungen von und mit Kindern in der Familie, in der Kita, im Sportverein oder sonst wo interessiert sind, brauchen unauffällige Zugänge («Türöffner») zum Kind, durch die sie seine Ansprechbarkeit testen können. Mit pornografischem Material könnten sie sich strafbar und sowohl bei Kindern als auch bei unbeteiligten Erwachsenen, die das bemerken, verdächtig machen.

Ideal «geeignet» sind Abbildungen von «sexuell» aktiven Kindern mit unverhüllter Präsentation ihrer Geschlechtsorgane in sexualfreundlichen Kinderbüchern. Diese kann man – pädagogisch legitimiert – gemeinsam mit einem Kind anschauen und besprechen. Wenn das Kind das mag, helfen sie, die Intimität des Umgangs zu steigern bis hin zum «einvernehmlichen» Missbrauch (der hier wohl nicht näher beschrieben werden muss).

Helmut Kentler war als Mitverantwortlicher für das Buch «Zeig Mal!» (1974) der Erste, der solches Bildmaterial geboten hat. Während nun allerorts von Pädagogen und Behörden Schutzkonzepte zur Missbrauchsprävention erarbeitet werden, erscheinen unhinterfragt Kinderbücher mit geeignetem «Türöffner» – Bildmaterial u. a. vom Achse Verlag in Wien («Gefördert von der Stadt Wien Kultur»). Drei Bände präsentieren Kinder als aktive «Sexualwesen»: «Wuschelkopf und Pupspopo» (3. Aufl. 2024), «Bruno will hoch hinaus» (3. Aufl. 2024) und «Lina die Entdeckerin» (6. Aufl. 2024, siehe Abbildung).

Schon 1991 dokumentierte das Buch «Lisa und Jan» (U. Sielert1 & F. Herrath) mit realistischen Zeichnungen die für Kinder riskante Tendenz, sie als aktive «Sexualwesen» zur Schau zu stellen. Die hier zitierten aktuellen Bücher zeigen die Weiterentwicklung. Es ist m. E. unverantwortlich, Kinder bei intimen Handlungen zur Schau zu stellen und durch solche Bilder pädosexuell lnteressierten zu Hause oder in der Kita Material für Anbahnungsgespräche zu liefern.

Ausführlichere Informationen:
www.schutzinitiative.ch/medien/downloads/