Kirchen sollen Kinder beschützen, nicht frühsexualisieren!

Die Sexualpädagogin Tina Reigel fordert «Masturbationsecken» in Kitas und Kindergärten und fordert die Lehrer dazu auf, mit Erstklässlern Genitalien zu basteln. Nun durfte sie ihre übergriffigen Thesen kürzlich in der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Brügg BE vorstellen.

Den Propagandisten der Frühsexualisierung kann es offenbar nicht früh genug sein. Das zeigt das Beispiel der Sexual-und Sozialpädagogin Tina Reigel: Sie fordert «Aufklärung von Anfang an». Unter diesem Titel hielt sie am 10. November 2023 ein Referat im Kirchgemeindehaus Brügg, das zur Kirchgemeinde Bürglen im Kanton Bern gehört. Reigel ist keine Unbekannte. Sie gehört zu den aggressivsten Verfechterinnen der Frühsexualisierung ab Kleinkindalter (vgl. «Schutzinitiative aktuell» Nr. 40)1. So rief sie in einem Interview mit dem Magazin «Wir Eltern» die Lehrinnen und Lehrer dazu auf, mit Erstklässlern Genitalien zu basteln und beispielsweise eine Klitoris aus Knete zu formen.

Doch damit nicht genug. Reigel hat es auch bereits auf die Vorschulkinder abgesehen. Sie will Kinderkrippen und Kitas in sexuelle Erlebniswelten umbauen und regt allen Ernstes an, in den Kleinkindereinrichtungen «Masturbationsecken» einzurichten. Auch sollten die Schutzbefohlenen zum «Dökterle» animiert werden, um gegenseitig ihre Körper und Intimzonen auszukundschaften.

Für Reigel sind Kinder «sexuelle Wesen», die sich ab Geburt stimulieren. Sexualideologische Lobby-Gruppen im In- und Ausland begründen mit dieser Behauptung eine «Erziehungspflicht ab Geburt». Dies entbehre aber jeder wissenschaftlichen Grundlage und stehe dem Wachstum von Kindern in allen anderen Bereichen ihrer neuropsychischen Entwicklung völlig entgegen. Begriffe wie «Sexuelle Rechte», «sexuelle Gesundheit» und «kindliche Sexualität» sind Erfindungen aus dem Nichts und rein ideologischer Natur. Der Kinderpsychiater und ehemalige Sachverständige bei Gerichten in Paris, Dr. med. Régis Brunod, warnt, dass mit diesen Behauptungen versucht werde, zahlreiche sexuelle Übergriffe auf Kleinkinder zu rechtfertigen, einige davon unter dem Deckmantel der Wissenschaft oder der Prävention. Dr. med. Brunod sagt es ganz klar: «Die Abwesenheit von Sexualität bei Kindern ist das Fundament, auf das sich jede Prävention von Pädokriminalität stützen kann.»

«Feministische Theologie» und Gender-Ideologie

Wie kommt ausgerechnet die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde dazu, eine solch extreme Verfechterin der Frühsexualisierung einzuladen und ihr eine Plattform zu geben? Es kann gut sein, dass das auch mit der Pfarrerin von Bürglen BE, Lea Wenger-Scherler, zu tun hat. Sie hat im Januar 2023 im «Wort zum Sonntag» im Schweizer Fernsehen zu bester Sendezeit eine äusserst befremdliche Predigt gehalten: Es sei doch nicht so wichtig, ob ein Kind «biologisch gesehen ein Junge oder ein Mädchen» oder «beides» oder «keines von beiden» sei. Es gebe auch die Kategorie «nonbinär», so die Pfarrerin, die mit einer Frau verheiratet ist und mit ihr ein Kind aufzieht. Nach eigenen Angaben liegen ihr «feministische Theologie und Ökologie besonders am Herzen».

Offensichtlich ist es genau diese ideologische Ausrichtung, der sie ihre Anstellung beim Schweizer Fernsehen verdankt: «Ich denke, eine allzu konservative Person hätten sie nicht genommen», meinte Wenger-Scherler gegenüber dem «Bieler Tagblatt.»2

Schrankenlose Sexualität auf Kinder projiziert

Reigel betreibt unter anderem den Blog «Little Fellow». Dort fordert sie Eltern und Erzieher auf, im Gespräch mit Kindern Sätze zu sagen wie: «Ich wünsche mir, dass du deinen Körper als lustvolles Wunderwerk erlebst.» Auch
hier spricht sie über «Doktorspiele» und propagiert eine «sexuelle Entwicklung» ab Geburt. Über Sex im zweiten
Lebensjahr schreibt sie: «Kindliche Masturbation – bereits Kinder können eine orgastische Entladung herbeiführen.»
Das sei «ok und gesund für die sexuelle Entwicklung». Diese Aussagen Reigels sind aber unwissenschaftlich und
sehr gefährlich und können pädophilen Kreisen als Rechtfertigung für sexuellen Missbrauch dienen. Mit der Forderung, «Aufklärung von Anfang an» zu betreiben, mit Erstklässlern eine Klitoris oder einen Penis zu kneten, für Krippenkinder «Masturbationsecken» einzurichten oder die Geschlechterschranken niederzureissen, betreibt sie ganz bewusste Grenzüberschreitungen, die eine gesunde Entwicklung der Kinder verunmöglichen und die Familie zerstören. Schade, dass hier am Anfang offenbar nicht «das Wort» steht, sondern die «schrankenlose Sexualität», die hemmungslos auf die Kleinsten übertragen wird.

1 «Schutzinitiative aktuell» Nr. 40: Ausgabe Juni-August 2022, Seiten 2 und 3,
www.schutzinitiative.ch/wp-content/uploads/2022/06/Web_KSI_40_DT.pdf
2 Siehe Berichterstattung in «Schutzinitiative aktuell» Nr. 43

In Deutschland soll das gesamte Familienrecht auf den Kopf gestellt werden – nach den Vorgaben der LGBT-Lobby! «Mitmutterschaft”„Mehrelternschaft” und „Verantwortungsgemeinschaft” sollen Elternschaft und Kindschaft rechtlich von ihrer biologischen Grundlage trennen. Kinder werden zu blossen Objekten erwachsener Selbstverwirklichungsträume degradiert.
Tessiner LGBTIQ-Schulkalender verwirrt 5. Klässler: «Jeder hat das Recht, die Person zu sein, als die er sich fühlt.»

Im Kanton Tessin hat ein mit der LGBTIQ-Ideologie kontaminierter Schulkalender für Kinder ab der 5. Klasse zu
Protestaktionen geführt. Die fragliche Broschüre wurde zu Beginn des neuen Schuljahres verteilt. Mit Bildern,
Texten und Links werden Kinder indoktriniert und zur Geschlechtsumwandlung animiert.

Der im Tessin zum Schulanfang im Herbst 2023 mit staatlichen Geldern produzierte Schulkalender enthält Gender- und Frühsexualisierungspropaganda und andere fragwürdige Inhalte. Der Protest blieb nicht aus.

So hat HelvEthica Ticino, eine neue Partei im Kanton Tessin, in einer Pressemitteilung vor diesem Schulkalender gewarnt. Rina Ceppi-Bettosini, Nationalratskandidatin dieser Partei und dem Verein Schutzinitiative bestens bekannt, warnte anlässlich der Pressekonferenz1 zum Wahlauftakt eindringlich vor dem Einsickern der Gender- und Frühsexualisierungsideologie in das gesamte Bildungssystem des Kantons Tessin.

Auch andere Parteien (EDU, SVP und LEGA) forderten von der Sozialistin und ehemaligen Ständerätin Marina Carobbio Guscetti, welche das Bildungsdepartement (DECS2) leitet, die Verteilung dieses Kalenders zu stoppen und sprechen von ideologischer Gehirnwäsche, Geschlechterverwirrung und verneinen die Existenz eines «dritten Geschlechts». Der Protest war offenbar nicht ganz vergebens, haben sich doch einzelne Gemeinden entschlossen, diesen Kalender nicht oder nur über die Eltern an die Kinder verteilen zu lassen.

Die öffentliche Reaktion auf die umstrittene Schulagenda, die Kindern eine vermeintliche «Geschlechterfluidität» geradezu aufdrängt, hat eines gezeigt: Es braucht jemanden, der den Leuten zuruft: «Der König ist nackt!».

Es gibt andere Wege, Jugendliche bei ihrer geschlechtlichen und persönlichen Identitätsfindung zu unterstützen. Nutzt man aber ein diesbezügliches Unbehagen von einigen wenigen Jugendlichen aus, um allen Schülern eine gefährliche Sexualideologie überzustülpen, kann das zu Verwirrung und Desorientierung der Heranwachsenden führen und ihre Gesundheit ernsthaft gefährden

1 Pressekonferenz (Video): Beitrag Ceppi-Bettosini: helvethica-ticino.ch/elezioni-federali-2023-programma-politico-22-08-2023/
(ab 1:17:10) / www.chiassotv.ch
2 DECS: Dipartimento dell’educazione, della cultura e dello sport

Aufruf «Schluss mit der Falschberichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks»:
Die Beispiele für die hemmungslose Trans-Propaganda im zwangsgebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind zahlreich.

Die Tanzgruppe bei einer ihrer anderen Aufführungen (Bild ab Website alfredozinola.com).

Es geschah am helllichten Tag an einer Grundschule in Köln: In einer Tanzvorführung vor Kindern gaben sich zwei Männer Zungenküsse und leckten sich gegenseitig. Entsetzte Eltern riefen die Polizei. Die Verantwortlichen verteidigen diese perverse Form der Frühsexualisierung.

Die Schlagzeilen lassen die Alarmglocken schrillen: «Skandal-Theater an der Grundschule: Tänzer leckten sich vor den Augen der Kinder ab», berichtete die «Bild»-Zeitung. «Fussfetisch und Zungenküsse: Was es früher nur im Hinterzimmer gab, macht nun Schule. Grundschule, um genau zu sein», schrieb die «Junge Freiheit». «Zungenküsse vor Grundschülern – Tänzer sorgen für Entsetzen bei Eltern», so der «Fokus». «Küssende Tänzer lassen Eltern die Polizei rufen», meldete die «Rheinische Post».

Was ist passiert? Der Vorfall fand im April dieses Jahres an der Montessori-Grundschule im Kölner Stadtteil Mülheim statt. Zwei offenbar homosexuelle Männer zeigten ein Theaterstück mit dem Namen «Dornröschen Kiss». Dabei kam es zu Zungenküssen und Fetisch-Praktiken wie das Lecken von Füssen.

Die Skandalaufführung war kein Einzelfall und auch nicht zufällig, sondern Teil eines «längerfristig angelegten Projektes», wie die Schulleiterin in einem Brief an die Eltern schreibt. Das Projekt wird sogar durch Steuergelder unterstützt. Es gehört zur sogenannten «Spitzenförderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen». Dabei wurde die Montessori-Grundschule in Köln als eine von zwei «Projektschulen» für die Aufführung des Tanzensembles ausgewählt.

Bereits im November letzten Jahres fand der erste Teil des Projekts statt. Der zweite Teil war nun eine Improvisation «zum Thema Kiss – Nähe und Distanz». Das explizite Theater mit Zungenküssen und Fusslecken von erwachsenen Männern ist bereits für Kinder ab 6 Jahren zugelassen. Die Schulleiterin rechtfertigt die Skandalaufführung mit schwammigen Worten: «Mit Bezug zu den Richtlinien für die Grundschule ist es Aufgabe der Schule, die Entwicklung von Werthaltungen und Einstellungen zu unterstützen, die für das Leben in einer demokratischen Gesellschaft unverzichtbar sind.» Es gehöre «auch in der Grundschule für die Schülerinnen und Schüler dazu, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Lebenssituationen von Menschen in ihrem Umfeld (u.a. Familienformen) zu beschreiben und sich mit gender- und kulturbezogenen Vorurteilen und Stereotypen auseinanderzusetzen», so die Schulleiterin.

Wie gezielt und ideologisch die Primarschüler sexualisiert und mit sexuellen Fetisch1-Praktiken konfrontiert werden, zeigen die Reaktionen der Verantwortlichen: Weder die Lehrer noch die Schulleitung, noch die Schulpflege zeigten sich empfänglich für die Kritik betroffener Eltern. Im Gegenteil: In einem «Elternbrief der Schulpflegschaft» verteidigt diese die Theateraufführung offensiv. Dabei behauptet die Schulpflege: «Alles, was gezeigt wurde, war angemessen.» Es ist aus Sicht der Verantwortlichen also «angemessen», dass bereits Erstklässler im Unterricht sich küssende und leckende Tänzer anschauen müssen. Schliesslich versucht sich die Schulpflege mit dem Argument herauszureden, «Ästhetik» sei subjektiv. Als ob es sich hier um ästhetische Fragen handelte.

Statt sich ernsthaft der Problematik zu stellen, geht die Schulpflege in die Gegenoffensive und behauptet, die Performance sei in den Medien «falsch» dargestellt worden. «Die Berichterstattung ist rufschädigend für Schule und Künstler, demotivierend für die Lehrkräfte und verursacht darüber hinaus jede Menge Arbeit, die auch wir Elternvertreter auffangen, da wir nun natürlich Anfragen aus allen möglichen Medien bekommen.»

Weiter schreibt sie: «Darüber hinaus machen wir uns mächtig Sorgen, dass wir mit einem solchen Verhalten und solcher Berichterstattung unsere Lehrerinnen und Lehrer vergraulen. Und das wollen wir auf gar keinen Fall!» Zum Schluss fordert die Schulpflege das «liebe» Lehrerkollegium auf, «bitte macht weiter so, ihr macht das toll».

Aufruf: Der Verein Schutzinitiative setzt sich für den Schutz unserer Kinder und für ihre gesunde Entwicklung ein und bittet sie, solche Kindsgefährdungen an Schulen zu melden.

Die Zitate machen deutlich, dass die Verantwortlichen nicht die geringste Einsicht zeigen und nicht von ihrer ideologischen Mission abzubringen sind. Dabei ist der Chef der Tänzer-Truppe, Alfredo Zinola, einschlägig bekannt. Sein Interesse am Kindertheater habe ihn dazu geführt, Werke über «Familie und Intimität» zu schaffen. Er wolle Fragen über «intime Sphären und die Notwendigkeit und Neugier des Voyeurismus» aufwerfen. 2015 zeigte er eine Tanzperformance, die «eine mögliche Revolution kindlicher Objekte» aufwerfe. In der Performance «Pelle» («Haut») liess Zinola nackte Tänzer mit verbundenen Augen, die nur eine Unterhose trugen, von Kindern berühren. Ziel sei es gewesen, sich mit «der Neugier, die nackte Körper auslösen können, zu beschäftigen», erklärte er.

Die Tanzaufführung sorgte gemäss Medienberichten «für entsetzte Eltern und irritierte Kinder». «Als ich meine Tochter aus der Schule abholte, erzählte sie mir davon. Weil ich prüfen wollte, ob das wirklich so stimmt, fragte ich bei den anderen Eltern nach. Sie bestätigten mir diese Handlungen. Ich verstehe bis heute nicht, welchen pädagogischen Aspekt das Ganze hatte», sagte eine Mutter gegenüber «Bild». Und weiter: «Den Eltern ist wichtig zu betonen: ‹Wir sind nicht homophob. Wir hätten genauso reagiert, wenn das gleiche ein Mann und eine Frau getan hätten.›» Die Aufführung wurde schliesslich zu einem Fall für die Polizei. «Kinder sollen sich wohl geekelt haben und sind hinausgelaufen, wurden dann aber nach Angaben der Eltern wieder reingeschickt», so ein Sprecher der Kölner Polizei.

Umso wichtiger ist es, dass der Widerstand gegen solch gefährliche Exzesse einer perversen Frühsexualisierung in den Schulen gestärkt wird.

1 Fetisch: Hier übersteigerte Zuneigung zu einzelnen Körperteilen als Stimulus der sexuellen Erregung.

Sandmännchen jetzt als Transfrauchen

Öffentlich-rechtliche Sender wie ARD und ZDF verbreiten sogar in Kinderprogrammen immer aggressiver die schädliche Transgender-Ideologie. Namhafte Wissenschaftler wehren sich. Es ist höchste Zeit, aufzuwachen und die Öffentlichkeit wachzurütteln!

Am 22. Juli 2023 war die Transfrau «Herr Ingeborg» in der seit 1959 laufenden Sendung «Unser Sandmännchen» zu se
hen. Die Lippen, Wangen, Ohrenringe, die Perlen- und die Halskette sowie die Schuhe sind rot. Das grüne Kleid rundet die «Transfrau» ab. Hätte diese Figur weder Glatze noch Oberlippenbart, würden die Kinder sie wohl für eine Frau halten. So fragen sie sich wohl, ob das jetzt ein Mann oder eine Frau ist oder was sonst? Aber auch in diversen weiteren Kinderprogrammen wie der bekannten «Sendung mit der Maus» wird die Transgender-Ideologie kleinen Kindern aufgedrängt.

Aufruf von Wissenschaftlern und Ärzten

Bereits letztes Jahr berichtete eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Biologie und Medizin in der Tageszeitung «Die Welt» über die Resultate ihrer Untersuchung, welche der «Fehlinformation der Vielgeschlechtlichkeit» auf die Spur kommen wollte. Die Wissenschaftler kritisieren, wie ARD, ZDF und das Deutschlandradio die «Kinder indoktrinieren und eine bedrohliche Agenda» verfolgen. Dazu haben sie akribisch Dutzende Beiträge des öffentlich-rechtlichen-Rundfunks (ÖRR) analysiert. Was sie sahen bot ihnen ein erschreckendes Bild. Sie fanden neben der TransPropaganda auch Videos zur Entfernung von Geschlechtsteilen, Stimulation der Sexualität mittels Drogen und weitere Informationen zu unsäglichen und gefährlichen Praktiken bis hin zum Kannibalismus. Promiskuität werde als neue Normalität, und Sexualität nur noch als reine Lustbefriedigung angepriesen. Die Resultate wurden in einem 50-seitigen Dossier «Ideologie statt Biologie im ÖRR»1 zusammengefasst.

Zusätzlich haben diese Wissenschaftler den Aufruf «Schluss mit der Falschberichterstattung des öffentlich-rechtlichen
Rundfunks» veröffentlicht. Darin fordern sie eine «Abkehr von der ideologischen Betrachtungsweise zum Thema
Transsexualität und eine faktenbasierte Darstellung biologischer Tatsachen».2 Statt Biologie werde den Kindern Ideologie vermittelt. Und das habe schwerwiegende Konsequenzen!

Folgen der Trans-Propaganda

Gemäss diesem Aufruf sind die Folgen dieser Indoktrination von Kindern und Jugendlichen verheerend. Das Thema
«Transgender» werde durch die Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an Kinder und Jugendliche herangetragen «mit dem Ergebnis, dass sich die Zahl der wegen Geschlechtsidentitätsstörung behandelten Kinder und Jugendlichen in weniger als zehn Jahren verfünfundzwanzigfacht hat». In TV-Sendungen, Rundfunkbeiträgen und auf den Social-Media-Kanälen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werde dieser Trans-Hype geschürt und es werde der «Weg in den richtigen Körper» als kinderleichter Schritt geschildert. «Es geht um Mädchen, die sich chirurgisch Brüste und Gebärmutter entfernen lassen und um den Einsatz von Pubertätsblockern, die vorübergehend verhindern, dass sich die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale entwickeln.» Die möglichen, teils irreversiblen körperlichen und psychischen Folgen solcher Massnahmen würden nicht geschildert, kritisieren die Wissenschaftler.

In TV-Sendungen, Rund- funkbeiträgen und auf den Social-Media-Kanälen des öffentlich-rechtlichen Rund- funks werde dieser Trans-Hype geschürt und es werde der «Weg in den richtigen Körper» als kinderleichter Schritt geschildert.

Trans-Propaganda im Fernsehen

Die Beispiele für die hemmungslose Trans-Propaganda im zwangsgebührenfinanzierten öffentlichrechtlichen Rundfunk sind zahlreich. So berichtete die «Sendung mit der Maus»: «Aus Erik wird Katja.» Darin erklärt Erik alias Katja: «Man wird mit Penis geboren und weiss ganz genau: Das ist man nicht. Ich bin eine Frau.» Das ZDF sendete den Beitrag «Trans*: Die geschlechtsangleichende Operation – Wie ist es trans* zu sein?» Ein weiterer Bericht «Wie ist das, Pornos zu drehen?» porträtiert unkritisch einen Pornodarsteller, der wegen Kindsmissbrauchs angezeigt worden war. Der ZDF-«Reporter» demonstrierte unter dem Titel «Trans* Mann und schwanger: Kai hat sein Kind selbst bekommen», dass «nicht nur Frauen» Kinder gebären könnten, sondern «auch trans*, nicht-binäre und intergeschlechtliche Menschen». Eine andere ZDF-Sendung fragte: «Welche Hygieneartikel benutzt ein Transmann?» In diesem Stil geht es weiter. Dem Trans-Wahnsinn im gebührenfinanzierten Rundfunk sind offensichtlich keine Grenzen gesetzt.

Es ist höchste Zeit, dass diese systematische Indoktrination unserer Kinder und Jugendlichen gestoppt wird – auch in der Schweiz. Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) propagiert die Transgender-Ideologie auf verschiedenen Kanälen. Die Gebührensender ignorieren die Wissenschaft, liefern Falschinformationen, reissen die Schamgrenzen ein und belästigen Kinder und Jugendliche mit pornografischen Darstellungen zur besten Sendezeit. 

Dass jetzt plötzlich ein «Transfrauchen» anstelle des Sandmännchens die ganz Kleinen vor dem Zubettgehen in den Schlaf wiegen soll, zeigt, mit welcher ideologischen Verhärtung Transaktivisten auch in öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen gezielt auf kleine Kinder zugreifen. 

Der Verein Schutzinitiative rät allen Eltern, ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt «harmlose» Kindersendungen anschauen zu lassen und dem Verein Kindersendungen mit Trans-Propagandainhalten zu melden.

1 https://www.evaengelken.de/wp-content/uploads/2022/05/Fehldarstellung- Biologie_mit-Inhaltsverzeichnis_Freigegeben-3.pdf

2 Aufruf: https://www.evaengelken.de/aufruf-schluss-mit-derfalschberichterstattung-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks/

Dr. Gut: «Damit wird der Eindruck erweckt, als sei dieses grosse Durcheinander die neue Normalität.» (Symbolbild).
Bild: Linth24/www.pexels.com

Die Gender- und Transgender-Ideologen erobern die Klassenzimmer. Ihnen ist entgegenzurufen: «Lasst unsere Kinder in Ruhe!»

Kolumne von Dr. Philipp Gut

Die Gemeinde Stäfa machte mit ihren «Gender-Tagen» Schlagzeilen. Dabei irritiert nicht nur die Tatsache, dass die Schülerinnen und Schüler mit der Gender- und Transgender-Ideologie bombardiert werden. Dahinter steht eine einflussreiche Lobby, die ihr Logo gleich auf die offiziellen Schreiben der Gemeinde setzen durfte.

Sexualisierung der Volksschule
«Stäfa» ist kein Einzelfall. Die ideologisch gesteuerte Sexualisierung der Schülerinnen und Schüler hat System. So tourt das Theater «Ich heisse Name» durch die Schweizer Schulen, das ebenfalls die Transgender-Ideologie verbreitet – schon für Kinder ab 5 Jahren.

«LGBTQ-Weiterbildung»
Wie systematisch dies alles betrieben wird, belegt das Fakt, dass die Lehrerverbände eine sogenannte LGBTQ-Weiterbildung anpreisen.
So wirbt zum Beispiel der Aargauische Lehrerinnen- und Lehrerverband für die Veranstaltung «Queer durch den Schulalltag». Diese findet an der Pädagogischen Hochschule Zürich statt, wo die Lehrer von morgen ausgebildet werden.

«Non-binär und genderqueer»
Der Kurs wird wie folgt angepriesen: «Lesbisch, trans, pan, agender, demi, omnisexuell, non-binär und genderqueer. Alles unklar? Mit dieser Weiterbildung für Schulleitende, Lehrpersonen, Schulsozialarbeitende und Schulmitarbeitende soll dies geändert werden – damit Lehrpersonen Schüler*innen wieder verstehen.»

Biologisches Geschlecht wegideologisiert
Damit wird der Eindruck erweckt, als sei dieses grosse Durcheinander die neue Normalität. Das biologische Geschlecht, das die Menschheitsgeschichte und unser Leben bestimmt, wird wegideologisiert. Buben und Mädchen sollen nicht mehr Buben und Mädchen sein.
Das ist Mumpitz. Lasst unsere Kinder in Ruhe!

Dr. Philipp Gut schreibt auf dem Online-Verbund von Portal24 jede Woche eine Kolumne, die auf den 16 dem Verbund angeschlossenen Portalen jeden Sonntagmorgen publiziert wird. Philipp Gut ist Buchautor und einer der profiliertesten Journalisten der Schweiz. Mit seiner Kommunikationsagentur Gut Communications GmbH berät er Parteien, Verbände, Unternehmen und Private.

www.gut-communications.ch

Verena Herzog,
Nationalrätin Frauenfeld (TG)

Die Genderdiskussion lässt uns nicht los. Immer wieder wird es zum angeblich wichtigsten Thema hochgespielt. Neben Frauen und Männern muss ein drittes Geschlecht her. Es weiss noch niemand, wie es wirklich heissen soll, noch besteht eine wissenschaftliche, genetische Grundlage dafür.

Das männliche und das weibliche Chromosom sind klar definiert. Der genetische Nachweis für das dritte Geschlecht fehlt. Ungeachtet dieser substanziellen Frage werden dem internationalen Trend folgend weitere politische Vorstösse lanciert.

Ende 2017 forderten zwei linke Nationalrätinnen die Einführung einer dritten Geschlechtsidentität im Personenstandsregister oder den vollständigen Verzicht auf die Angabe des Geschlechts im Register. Die Vorstösse wurden von Vertreterinnen und Vertretern aus allen Parteien unterzeichnet, ausser von meiner SVP-Fraktion. Beide Vorstösse wurden im 2018 mit relativ klarem Mehr vom Nationalrat angenommen.

Ende des letzten Jahres veröffentlichte der Bundesrat seinen Bericht zu den beiden angenommenen Vorstössen und legte darin seine Sicht der Dinge zur Frage dar, ob es zukünftig ein drittes Geschlecht geben sollte1. Ich war positiv überrascht, dass der Bundesrat sich gegen die Einführung einer solchen Ausweitung der Geschlechter aussprach. Zum einen begründete er seinen Entscheid mit den tiefgreifenden gesellschaftlichen Änderungen, die damit verbunden wären. So führte er zum Beispiel aus, dass bei der Einführung eines dritten Geschlechts unklar wäre, wem der Zutritt zu Frauen-Duschen gewährt würde, wie Umkleidekabinen getrennt werden müssten, wer auf Frauenparkplätzen parkieren und wer die «Frauentage» in einer Sauna besuchen dürfe. Zum anderen meinte der Bundesrat, dass aus seiner Sicht die Schaffung eines dritten Geschlechts noch nicht reif sei: «Das binäre Geschlechtermodell ist nach wie vor stark in der Gesellschaft und im alltäglichen Leben verankert. Der Bundesrat ist deshalb der Ansicht, dass die gesellschaftlichen Voraussetzungen für die Einführung eines dritten Geschlechts oder für den generellen Verzicht auf den Geschlechtseintrag derzeit nicht gegeben sind.»

Wenn ich die Bundesratsantwort lese, werde ich den Eindruck nicht los: Aha, der Bundesrat wäre schon für ein drittes Geschlecht, aber er meint, das Volk mache noch nicht mit! Eine Mehrheit der Gesellschaft wolle das noch nicht!

Neueste politische Vorstösse gehen noch viel weiter in die falsche Richtung. So hat eine grünliberale Nationalrätin den Vorstoss für eine Totalrevision des Fortpflanzungsgesetzes eingereicht. Konkret wollte sie auch Samenspenden für Alleinerziehende ermöglichen. Glücklicherweise hat eine knappe Mehrheit des Nationalrats diesen Vorstoss vor kurzem abgelehnt.

Die SVP-Fraktion vertritt in dieser Frage unmissverständlich die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung. Die nächsten eidgenössischen Wahlen sind im kommenden Oktober. Ich werde zwar nicht mehr als Nationalrätin antreten, bitte Sie aber, Personen oder Parteien zu wählen, welche sich klar und entschieden für das Kindswohl und eine gesunde Gesellschaft einsetzen, jedoch gegen immer weitergehende Forderungen der Genderideologie und Fortpflanzungsturbos.

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Verena Herzog,
Nationalrätin Frauenfeld (TG)

1 https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/74661.pdf