Gefahren
1. Smartphones schaden der Gesundheit unserer Kinder
Ein übermässiger Smartphone-Konsum verursacht bei Kindern eine Reihe von physischen und psychischen Leiden. Studien belegen, dass Kinder, denen zu früh und zu oft Zugang zum Smartphone gewährt wird, anfälliger sind für diverse Gesundheitsschäden wie z.B. Übergewicht, Hyperaktivität, Schlafstörung, etc. Vor allem die psychische Gesundheit kann stark in Mitleidenschaft gezogen werden, was zu Einsamkeit, Depressionen, Angstzuständen, Panikattacken, Selbstverletzungen bis hin zum Selbstmord führen kann.
2. Smartphones machen unsere Kinder süchtig
Smartphones sind darauf ausgelegt, die Benutzungszeit des Bedieners zu maximieren, um durch Werbeeinnahmen den maximalen Gewinn für Entwickler und Anbieter zu erwirtschaften. Die verwendeten Algorithmen analysieren permanent das Benutzerverhalten und bereiten Inhalte vor, die perfekt auf die jeweilige Person und ihre Vorlieben zugeschnitten sind. Gepaart mit der erhaltenen Bestätigung, Anerkennung und Aufmerksamkeit via „Likes“, „Comments“ & „Tags“ werden dadurch im Gehirn Dopaminschübe ausgelöst, die ein sehr hohes Abhängigkeitspotential aufweisen und süchtig machen.
3. Smartphones beinträchtigen unsere Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung
Durch die zunehmende Verlagerung der Kindheit von der realen in die virtuelle Welt werden unsere Kinder in ihrer gesunden Persönlichkeitsentwicklung gehemmt. Eine niedrige Frustrationstoleranz, Konzentrationsschwäche und Kommunikationsschwierigkeiten sind die Konsequenzen, was oft zu Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen führt. Zusätzlich verursacht die Scheinwelt der sozialen Netzwerke einen ungeheuerlichen Druck auf unsere Kinder um unrealistischen, gesellschaftlichen Idealen zu entsprechen und dies genau in der verletzlichsten Phase ihrer Persönlichkeitsbildung. Das kann wiederum zu grossen Selbstwertproblemen führen und die Entwicklung zu einer unabhängigen und autonomen Persönlichkeit erschweren.
4. Smartphones setzen unsere Kinder unangemessenen Inhalten aus
Das Smartphone ermöglicht unseren Kindern den ungefilterten Zugang zu Inhalten aller Art, was von Pornographie, über explizite Gewaltdarstellungen bis hin zu extremistischen Botschaften und manipulativer Propaganda reichen kann. Insbesondere der Zugang zur Onlinepornographie ist höchst problematisch. Dies aufgrund der möglichen Inhalte des zirkulierenden Materials, wozu auch Erniedrigungen, Gewaltexzesse und Formen der illegalen Pornographie gehören. Diese Inhalte und das hohe Suchtpotential haben desaströse Auswirkungen auf die Beziehungsfähigkeit und das zukünftige Sexualleben der Heranwachsenden sowie auf deren Frauenbild. Pikant: Gemäss Studien beinhalten rund die Hälfte aller öffentlich zugänglichen pornographischen Videos im Internet explizite Gewalthandlungen und rund 90% aller Videos enthalten verbale oder physische Gewalt (fast ausnahmslos an Frauen). Dazu zeigen Umfragen, dass das Durchschnittsalter beim ersten Kontakt mit pornographischen Inhalten im Internet aktuell bei rund 12 Jahren liegt und rund 80% der Minderjährigen noch vor ihrem 18. Geburtstag mit gewalthaltiger Pornografie in Berührung kommt. Tendenz sinkend! Schlussendlich ist die Gefahr der Pornosucht genauso zerstörerisch wie real, kennt die Literatur doch schon Extrembeispiele von 8-jährigen Süchtigen.
5. Smartphones erhöhen die Gefahr von sexuellem & emotionalem Missbrauch
Durch den unkontrollierten Zugang zu zahlreichen Messengerdiensten und sozialen Netzwerken wird die unerwünschte Kontaktaufnahme durch Bekannte und Unbekannte mit dubiosen oder illegalen Absichten stark vereinfacht. Dazu ermöglicht die Anonymität des Internets die Kontaktaufnahme unter falscher Identität, um das Vertrauen des Gegenübers zu gewinnen. Studien suggerieren, dass im Durchschnitt rund ein Drittel der Minderjährigen im Internet ungefragte sexuelle Anfragen von Drittpersonen erhalten, wobei von einer grossen Dunkelziffer auszugehen ist. Auch die Gefahr von „Sextorsion“ ist real, d.h. das Erbeten oder Erschleichen von intimen Inhalten mit erpresserischen Absichten. Schlussendlich kann es auch sein, dass intime Aufnahmen vom jeweiligen Partner online öffentlich gemacht werden, was bei den betroffenen Personen immensen Schaden anrichten kann. Das Beispiel der damals 13-jährigen Céline aus Spreitenbach, welche sich 2017 nach einer solchen Blossstellung das Leben nahm, illustriert drastisch, wie schnell im Internet aus virtueller Sorglosigkeit reelles Leid entstehen kann.
Die Illustrationen auf dieser Internetseite wurden mit Hilfe der KI erstellt.