Bild: iStock
Finnische Studie belegt: «Geschlechtsänderungen» machen unglücklich
Eine grossangelegte Untersuchung aus Finnland zeigt: Nach einem «Geschlechtswechsel» werden Jugendliche massiv häufiger psychisch krank. Die Befunde müssen Konsequenzen haben – auch in der Schweiz. Der Verein Schutzinitiative fordert die Verantwortlichen auf, die unwissenschaftliche und nachweislich schädliche transaffirmative Methode sofort zu stoppen. Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung.
Die Anfang April 2026 im Fachjournal «Acta Paediatrica» veröffentlichte Studie1 untersucht die psychische Gesundheit beziehungsweise Krankheit von Jugendlichen, die sich einer «Geschlechtsänderung» unterzogen haben, und vergleicht sie mit einer Kontrollgruppe ohne solche Behandlungen. Einbezogen wurden alle an Genderdienste überwiesenen Personen unter 23 Jahren zwischen 1996 und 2019 und es wurden über 16 000 Personen in die Kontrollgruppe einbezogen.
Der Befund dieser wissenschaftlichen und statistischen Knochenarbeit ist so eindeutig wie erschütternd: Jugendliche Transgender sind deutlich weniger gesund als Jugendliche ohne Geschlechtsänderung. Sie zeigten eine «signifikant höhere» psychiatrische Erkrankung, heisst es dazu in der Studie.
Viele sind vorher krank und nachher kränker
Eine «Geschlechtsumwandlung» verbessert die psychische Gesundheit der Betroffenen nicht, ganz im Gegenteil: Zwei und mehr Jahre später sind sie deutlich kränker als je zuvor.
Die Zahlen: Die Rate psychiatrischer Erkrankungen lag bei Jugendlichen mit «empfundener Geschlechtsabweichung» bereits vor der Überweisung deutlich höher (45,7 % gegenüber 15,0 % in der Kontrollgruppe) und stieg mehr als zwei Jahre nach der Überweisung sogar weiter auf 61,7 % (gegenüber 14,6 % bei der Kontrollgruppe).
Unter den Jugendlichen, die eine medizinische Geschlechtsangleichung durchliefen, nahm die psychiatrische Erkrankung während der Nachbeobachtung deutlich zu — sie stieg von 9,8 % auf 60,7 % bei «feminisierender Geschlechtsangleichung » und von 21,6 % auf 54,5 % bei «maskulinisierender Geschlechtsangleichung», wie es in der Studie weiter heisst.
Gender-Mode verschärft Problem
Als Schlussfolgerung formulieren die Wissenschaftler: «Schwere psychiatrische Erkrankungen sind bei an Genderdienste überwiesenen Jugendlichen häufig und scheinen bei denen, die nach dem jüngsten Anstieg der Überweisungen zugewiesen wurden, häufiger vorzukommen. Psychiatrische Bedürfnisse klingen nach einer medizinischen Geschlechts- angleichung nicht ab.»
Damit ist auch gesagt, dass die vielerorts geradezu in Mode gekommenen Geschlechtsumwandlungen das Problem psychischer Erkrankungen bei diesen Jugendlichen und jungen Erwachsenen noch erhöht und verstärkt haben. Die Nöte dieser jungen Menschen nahmen dadurch markant zu. Und es sind immer mehr davon betroffen.
Nach der Anpassung: Alles noch viel schlimmer
Die Studie widerlegt ebenfalls die verbreitete Ansicht, dass Jugendliche, die sich im «falschen» Körper wähnen, glücklicher und zufriedener werden, wenn sie ihr Geschlecht «anpassen ». Die Resultate aus Finnland beweisen das Gegenteil: Es wird alles noch viel schlimmer.
Wörtlich heisst es zu dazu: «Diese Jugendlichen hatten sowohl vor als auch nach der Überweisung deutlich öfter psychiatrische Erkrankungen als die Kontrollgruppe; Behandlungsbedürfnisse bestehen häufig fort und verstärken sich nach medizinischen Interventionen teilweise sogar.»
Die Ergebnisse unterstrichen «die Notwendigkeit gründlicher psychiatrischer Abklärungen und einer kontinuierlichen Behandlung während des gesamten Prozesses der medizinischen Geschlechtsangleichung», schreiben die Autoren weiter.
Gesundheit massiv gefährdet
Nimmt man die Studienresultate ernst – und sie sind in jeglicher Hinsicht sehr ernst zu nehmen –, drängt sich vielmehr der Schluss auf, dass hier eine fundamentale Fehlentwicklung mit erheblichen Schädigungen stattfindet – eine Entwicklung, die von staatlichen und privaten Stellen bis in Schulen, Kindergärten und Kitas noch massiv gefördert wird. Wovor der Verein Schutzinitiative immer gewarnt hat, ist nun schwarz auf weiss bewiesen.
Der sogenannte transaffirmative Ansatz, der überall gelehrt und verbreitet wird, gefährdet gemäss der Studie die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen nachweislich enorm.
Auch in der Schweiz beginnt die damit verbundene Infragestellung und Verunsicherung der sexuellen Identität der Kinder bereits in Kindertagesstätten, wo entsprechende Bilderbücher gezeigt werden. Sie setzt sich im Kindergarten fort und erreicht in der Schule ihren Höhepunkt – mit entsprechend ideologisiertem Sexualkundeunterricht und mit non-binären und queeren Aktivisten in den Klassenzimmern.
Der Verein Schutzinitiative warnt weiterhin vor dem transaffirmativen Ansatz (siehe Kasten) und unterstreicht diese Forderung mit verschiedenen Aktionen. So schreibt er Aufklärungsbriefe an die Bildungs- und Gesundheitsdirektoren aller 26 Kantone. Auch die Eltern werden einbezogen – sie sollen sich an uns wenden, wenn sie im Unterricht ihrer Kinder auf solch schädliche Inhalte stossen.
Ab sofort ist nun klar: Nichtwissen-Wollen oder Ausreden der Verantwortlichen sind nach dieser Finnischen Studie nicht mehr zu rechtfertigen! Bildungs- und Gesundheitsfachleute sind in die Pflicht zu nehmen und müssen ihrer Verantwortung für das Wohl der Kinder und Jugendlichen nachkommen.
Beim transaffirmativen Ansatz handelt es sich um eine vorschnelle Bestätigung der rein subjektiv empfundenen Geschlechtsidentität ohne ausreichende psychiatrische Abklärungen. Dabei werden psychische und soziale Hintergründe oder medizinische Risiken zu wenig oder gar nicht berücksichtigt. Der Weg zur «Änderung» des Geschlechts erfolgt meist aus rein ideologischen Gründen.
1 Studio: Psychiatric Morbidity Among Adolescents and Young Adults Who Contacted Specialised Gender Identity Services in Finland in 1996–2019: A Register Study