Nein zu «LGBTIQ»-Indoktrination in Walliser Kindergärten

Bild: KI generiert

Empfehlung: Schützen Sie ihr Kind, allenfalls auch mit der Polizei!

Unter dem Deckmantel der Missbrauchsprävention warden im Wallis schon die Kleinsten auf Regenbogen-Kurs gebracht. Die Schutzinitiative fordert den Staatsrat des Kantons Wallis in einem Offenen Brief dazu auf, die ideologische Beeinflussung der Kindergartenkinder zu stoppen.

Unter dem Deckmantel der Missbrauchsprävention warden im Wallis schon die Kleinsten auf Regenbogen-Kurs gebracht. Die Schutzinitiative fordert den Staatsrat des Kantons Wallis in einem Offenen Brief dazu auf, die ideologische Beeinflussung der Kindergartenkinder zu stoppen.

Schaut man sich den rund fünfminütigen Beitrag auf dem Walliser Lokal-TV-Sender Canal 9 über die «Sexualkunde im Kindergarten» an, wird einem der Eindruck vermittelt, als handle es sich um eine harmlose und vernünftige Sache. Die Sexualpädagogin Viviane Probst erklärt, dass sie den Kindern vermittle, ihr Körper gehöre ihnen und sie hätten Rechte. Erwachsene dürften ihre Geschlechtsteile nicht einfach anfassen oder anschauen. Die Kinder lernten auch, dass es Ausnahmen gebe, etwa beim Arzt oder wenn ihnen jemand helfe, aufs WC zu gehen.

DerFernsehsender stellt sich ganz auf die Seite der Sexualpädagogin, die mit einem «Regenbogenkoffer» unterwegs ist, und macht gleich auch noch Werbung für deren Anliegen. «Unterricht im Kindergarten schützt die Kleinsten besser – und das mit einem spielerischen Ansatz», fasst eine Stimme aus dem Off den Beitrag zusammen. Wer hätte etwas dagegen, Kinder vor Übergriffen zu schützen?

Einfallstor für Transgender-Ideologie

Völlig ausgeblendet wird dabei, dass diese «Sexualkunde» für Kindergärtler keineswegs so sachlich und neutral ist, wie suggeriert wird. Vielmehr ist sie ein Einfallstor für die Gender- und Transgender-Ideologie («LGBTIQ»), wie Recherchen der Schutzinitiative zeigen.

Durchgeführt wird der Unterricht von den sogenannten SIPE1-Beratungszentren, die von öffentlichen Aufträgen leben und darüber hinaus vom Kanton Wallis mit Millionenbeträgen subventioniert werden. Auf schweizerischer Ebene sind die Zentren Mitglied von Sexuelle Gesundheit Schweiz. Auf internationaler Ebene teilen sie nach eigenen Angaben «die Werte der International Planned Parenthood Federation, die das Recht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit für alle verteidigt». Auch berufen sie sich auf die Weltgesundheitsorganisation, die sexuelle Rechte ab Geburt stipuliert und allen Ernstes ebenfalls ab 0 Jahren Sexualerziehung fordert.

Auf Reise mit dem «Regenbogenkoffer»

Die Absurdität, bereits Kinder ab 0 Jahren als sexuelle Wesen anzusprechen, sexuell zu erziehen (was Sache der Eltern ist) und mit der LGBTIQ-Ideologie zu berieseln, wird in Probsts Arbeit offen als Ziel deklariert. Schliesslich heisst es, die Abschlussarbeit sei «hilfreich, um auf die Bedürfnisse der Lehrpersonen im Umgang mit LGBTIQ-Themen einzugehen und um konkrete Ideen zu liefern». Das Ergebnis der Überlegungen sei die Zusammenstellung eines Regenbogenkoffers», der das «Endprodukt des Projekts» darstelle.

Damit steht die angeblich rein sachliche Missbrauchsprävention in einem hochideologisierten Zusammenhang.

Es geht ganz offensichtlich auch darum, schon den Kleinsten LGBTIQ-Inhalte zu vermitteln, auf das Risiko hin, dass die Kinder somit sexuell verunsichert und psychisch geschädigt werden.

Bild: Redaktion SIA

Kurz nach Einführung wurde der Inhalt des Basler Sexkoffers (bzw. «Sexbox», 2011) nach heftiger Kritik entschärft und in der ursprünglichen Form nicht mehr weiterverwendet. Wird er durch den neu kreierten «Regenbogenkoffer» gar weit übertroffen?

Forderungen an den Staatsrat

Der Kanton Wallis übersieht oder verschweigt diesen hochideologisierten Zusammenhang grosszügig, wenn er solchen «sexualpädagogischen Unterricht auch für die ganz Kleinen» empfiehlt. Die Entscheidung wird dabei den Gemeinden überlassen. Lötschental, Goms, Brig und Naters nehmen das Angebot der SIPE-Zentren bereits in Anspruch. Ab nächstem Jahr will es auch Visp einführen.

Die Schutzinitiative gibt hier Gegensteuer. In einem Offenen Brief an den Walliser Staatsrat weisen wir auf diese fragwürdigen Hintergründe hin und fordern die politisch Verantwortlichen auf, schriftlich zu bestätigen, dass keine LGBTIQ-Inhalte im Unterricht unter dem Deckmantel «Prävention vor Missbrauch» transportiert werden.

1 Die Abkürzung SIPE steht primär für Sexualität, Information, Prävention und Erziehung. Es handelt sich dabei um ein Netzwerk von Beratungszentren im Kanton Wallis.