Stopp der LGBTIQ*-Ideologie an den Walliser Schulen

Sehr geehrter Herr Staatsrat Darbellay

Mit diesem Offenen Brief fordern wir Sie und den Staatsrat dringend auf, die Beeinflussung und Indoktrination der Kinder durch die LGBTIQ*-Ideologie an den Schulen des Kantons Wallis zu stoppen. Denn unter dem Deckmantel der Missbrauchsprävention werden schon die Kleinsten auf Regenbogenkurs gebracht.

Wie unter anderem der TV-Sender Canal 9 berichtete (Sendung vom 19. Juni 2026), wird im Wallis bereits «Sexualunterricht im Kindergarten» vermittelt. Durchgeführt wird dieser Unterricht von den mit Steuergeldern finanzierten und vom Staat mandatierten SIPE-Beratungszentren. Das Ziel des Kinderschutzes ist dabei unbestritten.

Doch das ist nicht der Fall. Dieser Unterricht ist keineswegs so weltanschaulich neutral, wie er sich gibt, sondern ein potentielles Einfallstor für die Gender- und Transgenderideologie («LGBTIQ*»), wie faktenbasierte Recherchen belegen. Auf schweizerischer Ebene sind die SIPE-Zentren Mitglied von Sexuelle Gesundheit Schweiz. Auf internationaler Ebene teilen sie nach eigenen Angaben «die Werte der International Planned Parenthood Federation, die das Recht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit für alle verteidigt». Auch berufen sie sich auf die Weltgesundheitsorganisation, die sexuelle Rechte ab Geburt stipuliert und allen Ernstes ebenfalls ab 0 Jahren Sexualerziehung fordert, was eigentlich Sache der Eltern ist.

Weiter haben die SIPE-Zentren im Juli 2024 mit der Aidshilfe des Kantons Wallis fusioniert. Dadurch habe das «Engagement für die Schlüsselpopulationen» verstärkt werden können. Und wer sind diese «Schlüsselpopulationen»? An erster Stelle werden «LGBTIQ-Personen» erwähnt, noch vor «Sexarbeitenden» und «Migrant:innen aus Ländern mit hoher HIV/STI-Prävalenz».

Mehr noch: Ein von Canal 9 als Kronzeugin für den angeblich neutralen Sexualunterricht zitierte Sexualpädagogin hat eine Diplomarbeit bei der Lobbyorganisation Sexuelle Gesundheit Schweiz zum Thema «Kinderbücher und LGBTIQ*» geschrieben. Darin will sie «exemplarisch zeigen, wie man LGBTIQ*-Themen anhand von Büchern behandeln kann».

Die offenkundige pädagogische Absurdität, bereits Kinder ab 0 Jahren als sexuelle Wesen anzusprechen, sexuell zu erziehen und mit der LGBTIQ*-Ideologie zu berieseln, wird in dieser Arbeit als erklärtes Ziel deklariert. Ausserdem heisst es, die Abschlussarbeit sei «hilfreich, um auf die Bedürfnisse der Lehrpersonen im Umgang mit LGBTIQ*-Themen einzugehen und um konkrete Ideen zu liefern». Das Ergebnis der Überlegungen sei die Zusammenstellung eines «Regenbogenkoffers», der das «Endprodukt des Projekts» darstelle.

Damit steht die angeblich rein sachliche Missbrauchsprävention in einem hochideologisierten Zusammenhang. Es geht ganz offensichtlich (auch) darum, schon den Kleinsten LGBTIQ*-Inhalte näher zu bringen. Die Gefahr ist deshalb konkret und akut, dass die Kinder sexuell verunsichert und indoktriniert werden können. Unter dem Deckmantel der «Prävention» soll also im Wallis bereits im Kindergarten «Sexualaufklärung» angeboten werden, welche eine übergriffige Sexualideologie transportieren kann. Sehr viele Eltern und Bildungsverantwortliche gehen jedoch davon aus, dass es sich nur um «Präventionsunterricht» handelt.

Der Kanton Wallis verkennt dies vollständig, wenn er solchen «sexualpädagogischen Unterricht auch für die ganz Kleinen» empfiehlt. Offenbar wird die Entscheidung dabei den Gemeinden überlassen: Lötschental, Goms, Brig und Naters nehmen das Angebot der SIPE-Zentren bereits in Anspruch. Ab nächstem Jahr will es auch Visp einführen.

Vor dem Hintergrund dieser bedenklichen Fakten bitten wir Sie deshalb eindringlich, dieser gefährlichen Beeinflussung der Kinder durch die LGBTIQ*-Ideologie an den Walliser Schulen und Kindergärten Einhalt zu gebieten. Bitte bestätigen Sie uns den Erhalt dieses Briefes und den Inhalt und Umfang der getroffenen Massnahmen, damit keine LGBTIQ-Inhalte im Unterricht unter dem Deckmantel «Prävention vor Missbrauch» transportiert werden können, was Kinder sexuell verunsichern und psychisch schädigen kann.

Gerne stehen wir auch für einen persönlichen Austausch zur Verfügung.

Wir sind gespannt auf Ihre Antwort und verbleiben mit

freundlichen Grüssen

Verein Schutzinitiative
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4142 Münchenstein
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schutzinitiative.ch

PS: Unsere aktuelle Berichterstattung über die Walliser Kindergärten:
schutzinitiative.ch/schutzinitiative-aktuell