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Eidg. Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule» lanciert

Immer häufiger werden unsere Kinder in Kindergärten und Primarschulen mit Pornografie und  Sexualkundeunterricht belästigt. Im Kanton Basel beispielsweise wurden für unsere Kinder  «Sexboxen» mit pornografischem Inhalt bereitgestellt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) will mit Millionen von Steuergeldern in allen Kindergärten und Primarschulen der Schweiz obligatorischen Sexualkundeunterricht einführen. Diese staatlich geförderte Sexualisierung unserer  Kinder müssen wir stoppen! Unsere Jüngsten haben ein Recht darauf, unbeschwert und ohne  Pornographie aufzuwachsen.  Deshalb fordert die Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule»:

1. Kein Sexualkundeunterricht vor 9 Jahren. Sexboxen oder Ähnliches in Kindergarten und den  ersten zwei Primarklassen müssen eingezogen werden.

2. Ab 9 Jahren freiwilliger Sexualkundeunterricht. Mit dem Einverständnis der Eltern können  Klassenlehrpersonen freiwilligen Sexualkundeunterricht erteilen.

3. Ab 12 Jahren obligatorischer Biologieunterricht. Biologielehrpersonen können Unterricht  über die menschliche Fortpflanzung und Entwicklung erteilen.

So schützen wir unsere Kleinsten vor Pornographie und Sexualisierung. Sexualerziehung bleibt  Sache der Eltern. Das Recht der Kinder auf ein altersgerechtes Grundwissen über die menschliche  Fortpflanzung und Entwicklung sowie der Schutz vor sexuellem Missbrauch bleiben gewahrt.
Dieser Schutz muss als Grundrecht der Eltern und ihrer Kinder und Jugendlichen in der Schweizerischen  Bundesverfassung verankert werden. Um dies zu erreichen, hat das überparteiliche  Komitee am 17. April 2012 in Bern die Eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in  Kindergarten und Primarschule» lanciert.

 

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Dem Blick vom 24. Mai 2011 war zu entnehmen, dass der Kanton Basel-Stadt  eine offensive Sexualaufklärung an  den Basler Schulen und Kindergärten starten wird. Hierzu werden auch ein  Koffer und eine Box verwendet,  welche mit verschiedenen „Aufklärungsgegenständen“ ausgestattet sind.  Der „Sex-Koffer“ und die „Sex-Box“ enthalten u.a. auch Filmmaterial zur  Aufklärung, Holzpenisse in allen Längen  und Dicken sowie eine künstliche Vagina. Diese Hilfsmittel sollen dem  Aufklärungsunterricht dienen und werden  Bestandteil des neuen Fachs „Sexualkunde“, welches für alle Kinder  obligatorisch ist.  Laut Blick soll der Aufklärungsunterricht in der Praxis dann beispielsweise  so aussehen: „Die Kinder massieren  einander gegenseitig – oder berühren sich mit warmen Sandsäcken. Dazu läuft  leise Musik.“ Der Konrektor der  Kindergärten Basel-Stadt, Daniel Schneider, sagt im Blick ‚ dass die „Kinder  dabei unterstützt werden sollen, ihre  Sexualität lustvoll zu entwickeln und zu erleben. Wichtig sei es, dass die  Kinder lernen Nein zu sagen, wenn sie  an einer Stelle nicht berührt werden wollen“.  In den oberen Klassen sollen dann Aufklärungsvideos und Vaginas aus Plüsch  sowie hölzerne Penisse zum  Ausbildungsprogramm gehören.  Da aus Sicht des Interpellanten diese Form der Aufklärung weit über das Ziel  hinaus schiesst, bittet er den  Regierungsrat um Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Sind dem Regierungsrat diese Sex-Koffer und -boxen bekannt und hält er die „neuen  Aufklärungsmethoden“ für angepasst?  
  2. Ist der Regierungsrat nicht auch der Auffassung, dass Aufklärung im  Kindergartenalter Sache der Eltern  sein sollte?  
  3. Sollten nicht die Eltern über den Zeitpunkt der Aufklärung entscheiden  können und sich gegen eine  derartige staatliche lndoktrinierung verweigern können?  
  4. Wie wird der Regierungsrat reagieren, wenn besorgte Eltern eine Teilnahme  ihres Kindes am Unterricht,  aufgrund der – um es einmal höflich auszudrücken – umstrittenen neuen  Aufklärungspraxis, verweigern?  
  5. Wie stellt der Regierungsrat sicher, dass keine traumatischen Erlebnisse  entstehen, welche die Kinder  nicht verarbeiten können?  
  6. Welche Mehrkosten entstehen für den Kanton Basel-Stadt aufgrund der  Einführung des „neuen“  Sexualkunde-Unterrichts?  
  7. Wie geht der Regierungsrat mit der heftigen Kritik eines Teils der  Lehrerschaft an der neuen  Unterrichtsform um?  
  8. Wie bewertet der Regierungsrat das vom Bundesamt für Gesundheit  ausgearbeitete Grundlagenpapier zur  Verankerung von Sexualerziehung in der Schule?  Sebastian Frehner