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An der Jahresversammlung des Vereins Schutzinitiative vom 11. Juni 2022 in Olten ist der Präsident, Alt-Nationalrat Toni Bortoluzzi, wie geplant altershalber zurückgetreten. Der neue Präsident heisst Jérôme Schwyzer. Er ist ausgebildeter Sekundarlehrer und Vater zweier Kinder.

Seit der Gründung des Vereins Schutzinitiative am 16. Januar 2016 in Olten hat sich Alt-Nationalrat Toni Bortoluzzi in verdienstvoller Weise für die Belange des Vereins eingesetzt.

Dabei hat er immer wieder auf eine gewisse Gleichgültigkeit grosser Teile der Bevölkerung gegenüber gesellschaftlichen Fehlentwicklungen hingewiesen. Erst bei direkter Betroffenheit erfolge jeweils eine Reaktion. Die Erfahrungen im Austausch mit Gleichgesinnten im Verein Schutzinitiative waren für alle eine grosse Bereicherung.

Da er seit längerem den Wunsch hegte, sich mehr um seine zwölf Enkelkinder und seinen Urenkel zu kümmern, hatte er auf die diesjährige Jahresversammlung definitiv seinen Rücktritt eingereicht.

Der Verein Schutzinitiative dankt Toni Bortoluzzi für seinen wertvollen Einsatz in den letzten sechs Jahren zugunsten der Integrität der Kinder und Jugendlichen und für seine freundliche, stets gutgelaunte und gleichzeitig speditive Art, das Präsidium des Vereins zu führen.

Der neu gewählte Präsident, Jérôme Schwyzer, ist unter Pädagogen und Politikern bestens vernetzt. Mit seinen 38 Jahren wird er sich voller Tatendrang für die Ziele des Vereins Schutzinitiative einsetzen. Wir wünschen ihm dabei viel Erfolg!

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Will der Bundesrat ein drittes Geschlecht?

Seit 2018 gibt es in Deutschland die Möglichkeit, als Geschlecht – neben «männlich» oder «weiblich» – als dritte Möglichkeit «divers» zu wählen. Ursprünglich war die Idee, dass das dritte Geschlecht nur Leuten zusteht, bei welchen das Geschlecht nicht eindeutig bestimmbar ist. Das Bundesverfassungsgericht hat aber entschieden, dass darüber hinaus auch subjektive Faktoren eine Rolle spielen sollen. Neben Deutschland wird ein drittes Geschlecht z.B. auch in Österreich, Spanien oder Indien akzeptiert. Kommt das dritte Geschlecht auch in der Schweiz?

In der Schweiz gibt es ab dem 1. Januar 2022 die Möglichkeit, sein Geschlecht auf dem Zivilstandsamt formlos zu ändern; medizinische Nachweise und eine gerichtliche Feststellung braucht es dafür nicht mehr. Oder anders gesagt: Jede Frau kann nun beschliessen ein Mann zu sein und umgekehrt. Anders als in Deutschland gibt es aber nur die Kategorien «männlich» oder «weiblich», die Eintragung eines dritten Geschlechts ist nicht möglich.

Damit ist das Thema in der Schweiz aber nicht vom Tisch. Bereits im September 2018 wurde im Nationalrat ein Postulat von Nationalrätin Sibel Arslan (Grüne/BS) klar an den Bundesrat überwiesen, das die Schaffung eines dritten Geschlechts fordert. Auch der Bundesrat hatte sich im Vorfeld der Abstimmung für das Postulat ausgesprochen und wird sich in seinem in Kürze erwarteten Bericht zum Thema äussern und allenfalls eine Gesetzesänderung vorschlagen. Es ist also abzusehen, dass das Parlament relativ zeitnah darüber abstimmen wird, ob ein drittes Geschlecht auch in der Schweiz eingeführt werden soll.

Tatsächlich gibt es Personen, welche medizinisch keinem Geschlecht eindeutig zuzuordnen sind. In der Schweiz sind das etwa dreissig Kinder pro Jahr – weniger als ein Tausendstel der Neugeborenen! Durch die in der Schweiz seit anfangs Jahr geltende Regelung (ein jederzeitiger formloser Geschlechtertausch vom Mann zur Frau und umgekehrt) und neu die angedachte Einführung eines dritten Geschlechts würde aber das Chaos perfekt und dem Missbrauch Tor und Tür geöffnet: Jede Person kann dann für sich entscheiden, ob sie «männlich», «weiblich» oder «divers» ist. Und das gewählte Geschlecht kann auch immer wieder geändert werden: Ein Mann der nicht ins Militär möchte, wird mit 18 zur Frau, später «divers» und fühlt sich kurz vor der Pension (wegen des früheren Eintritts des Pensionsalters) wieder weiblich. Wem soll ein solches Chaos nützen… Zudem wird eine unwissenschaftliche, völlig falsche Realität vermittelt, was insbesondere bei der Entwicklung von Kindern alles andere als eine identitätsstiftende Wirkung hat.

An dieser Stelle, sehr geschätzte Leserinnen und Leser ist es an mir, mich von Ihnen zu verabschieden. Seit der 20. Ausgabe der Schutzpost durfte ich Ihnen aus Bern berichten. Das hat mir sehr viel Freude bereitet und es war mir ein grosses Anliegen für die Unversehrtheit unserer Kinder einzustehen. Bis November 2019 war ich selber Mitglied des Nationalrats und konnte deshalb «live» aus Bern berichten. In Absprache mit dem Vorstand des Vereins Schutzinitiative habe ich das auch sehr gerne danach noch getan. Nun ist es aber Zeit, die Verfassung des Berichts wieder einer Person zu überlassen, die «einen direkten Draht» nach Bern hat: Meine sehr geschätzte frühere Parlamentskollegin Frau Nationalrätin Verena Herzog, die ebenfalls Mitglied des Vorstands des Vereins Schutzinitiative und in dieser Sache sehr engagiert ist.

Sebastian Frehner,
eh. Nationalrat, Riehen (BS)

Keystone-sd

Die ursprünglich von amerikanischen Studenten ausgehende Woke-Ideologie erfasst nun auch in Europa immer mehr international tätige Grosskonzerne. Propagiert wird eine neue Form von an Rassismus grenzendes Gruppendenken, das auf die Spaltung der Gesellschaft abzielt und nach totalitärer Kontrolle strebt. In der Schweiz wollen offenbar selbst Banken wie die UBS auf dieser Welle mitreiten. Die Bank setzt dabei das Vertrauen zwischen Kunden und Finanzdienstleister aufs Spiel. Es läuft Gefahr durch deren unbedarfte Übernahme der LGBTIQ-Propaganda erschüttert zu werden.

Gemäss dem Chefökonom der globalen Vermögensverwaltung der UBS, Paul Donovan, sollen Unternehmen eine «wichtige Rolle spielen bei der Sensibilisierung für LGBTIQ-Themen» (finews.com). Donovan verweist auf UBS-CEO Ralph Hamers und dessen Anwesenheit am diesjährigen Zürcher Pride Festival mit dem Motto «trans-Vielfalt». Die Bank tritt als Sponsor dieser Veranstaltung auf und sorgte auch für eine Regenbogenbeflaggung am Hauptsitz an der Zürcher Bahnhofstrasse!

Die UBS habe ihre Liebe zur LGBTIQ-Bewegung und zum politisch Korrekten schon vor längerem entdeckt, schrieb die NZZ und spricht von «UBS in der Woke-Falle». So hat die Bank interne Sprachvorschriften erlassen, damit Minderheiten und Frauen in Annoncen genderneutral angesprochen werden. Das Wort «Logik» soll z.B. durch ein anderes, weniger männlich assoziiertes Wort ersetzt werden. Die Zeitung warnt davor, mit einer Sprachkontrolle geradezu «frauenfeindliche Vorurteile» zu zementieren, wenn gemäss UBS das Wort «Logik» Frauen abschrecke und durch andere Wörter ersetzt werden soll.

«Woke» bedeutet aufgeweckt und engagiert zu sein und ist ein linker ideologischer Kampfbegriff. Unter dem Deckmantel von «Antidiskriminierung» und der Forderung nach «sozialer Gerechtigkeit» soll unsere freiheitliche, auf christlich-bürgerlichen Werten beruhende gesellschaftliche Ordnung auf allen Ebenen bekämpft und durch eine sozialistische Utopie ersetzt werden.

UBS ist «superwoke»

Das Finanznews-Portal «insideparadeplatz» kommentiert das Gebaren der Bank mit «superwoke» und spricht sogar vom «Gender-Express an der Bahnhofstrasse». Die Kommentare zum Bericht «UBS absurd: Gender-Index für Job-Inserate» sprechen für sich.

  • «Das Ganze ist extrem wirtschaftsschädigend! Wir bekommen CVs (=Lebensläufe) vom HR (=Personal- abteilung) die überhaupt nicht passen, Hauptsache divers!»
  • Orwellsche Genderschwachsinn breitet sich immer weiter aus wie ein Krebsgeschwür.»
Im Tages Anzeigers wiederum sind zum Bericht «Diese Wörter sind der UBS zu männlich» folgende Kommentare zu finden:
  • «Ich kenne diesen Unfug noch aus DDR-Zeiten und habe daher eine entschiedene Abneigung gegen solchen Korrektheitswahn.»
  • «Diesen genderneutralen Unsinn braucht die Welt ganz sicher nicht. Und auch die UBS täte gut daran, die Prioritäten richtig zu setzen.»
  • «Also für mich wäre es eher ein Grund, bei der UBS zu
    kündigen.»

Die bankinterne Sprachkontrolle ist kein Zufall und soll offenbar auch gezielt Aussenwirkung entfalten, liest man die weiteren Aussagen des UBS-Chefökonomen Paul Donovan.

LGBTIQ-Woke Kulturrevolution

Donovan spricht unverhohlen davon, dass «die am Arbeitsplatz gelebte Kultur über das Büro hinaus nach aussen getragen werde und so die Denkweise breiter Gesellschaftskreise präge». Daher könnten Unternehmen bei solchen LGBTIQ-Themen nicht neutral sein, sondern sollen im Gegenteil mit ihren «Inklusions-Bemühungen» über den Pride-Monat hinausgehen. So empfiehlt Donovan Investoren zu überprüfen, ob Unternehmen über einen internen Support oder über verbündete Netzwerke für die LGBTIQ-Community verfügten.

LGBTIQ-Ideologie zerstört die natürliche Familie

Sind sich die UBS-Verantwortlichen über die Konsequenzen ihrer scheinbar bedingungslosen Unterstützung der LGBTIQ-Aktivisten und deren ideologischen Programm bewusst? Zwar sind es nur Kleinstgruppierungen, welche aber nicht nur weltweit bestens vernetzt sind, sondern über unerschöpfliche Geldquellen im Milliardenbereich verfügen. Ihre gefährliche Ideologie soll nun also auch mit Hilfe von Grosskonzernen wie der UBS, Medienimperien, Kirchenverantwortlichen und über die Politik bis in die Bildungseinrichtungen gesellschaftsfähig gemacht werden («Schutzinitiative aktuell» berichtete).

Zur zerstörerischen LGBTIQ-Agenda gehört zentral die Abschaffung der Zweigeschlechtlichkeit des Menschen, womit wissenschaftliche Fakten durch subjektive Befindlichkeiten ersetzt werden.

Zur zerstörerischen LGBTIQ-Agenda gehört zentral die Abschaffung der Zweigeschlechtlichkeit des Menschen, womit wissenschaftliche Fakten durch subjektive Befindlichkeiten ersetzt werden. Mit der gezielten Verunsicherung der sexuellen Identität ab Kitaalter soll bereits kleinen Kindern ein «Recht» zugesprochen werden, sich sexuell zu befreien und sexuelle Lust auszuleben. Diese gezielte Frühsexualisierung wird vor allem durch internationale Organisationen (z.B. WHO-Standards) vorangetrieben und mündet in die proaktive Förderung der sogenannten «sexuellen Vielfalt» für Kinder und Jugendliche und bejaht auch den Wechsel des Geschlechts mit unabsehbaren Konsequenzen für die geistige und körperliche Integrität der Kinder.

Wo aber nicht mehr das Wohl des Kunden im Mittelpunkt steht, sondern eine Ideologie, steht auch das Kundenvertrauen an zweiter Stelle: Reden Sie mit dieser Bank…! Es gilt: Wehret den Anfängen!

Beitrag von Vorstandsmitglied Nationalrätin Verena Herzog in Weltwoche Daily vom 28. Juni 2022

Eine vom Bund finanzierte Broschüre erklärt 12-Jährigen «Anal Plugs» und «Umschnall-Dildos». Geht’s noch?

Vermutlich wussten bis vor kurzem auch viele Erwachsene nicht, was «Anal Plugs», «Umschnall-Dildos» und «Lecktücher» sind. Nun diskutiert die halbe Schweiz darüber.

Der Grund: Die bundesfinanzierte Sexualaufklärungs-Broschüre «Hey You» für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren wimmelt nur so von diesen und ähnlichen Begriffen.

Seit ich vor zehn Tagen in einer Interpellation kritische Fragen dazu an den Bundesrat gestellt habe, sind – unterstützt vom Verein Schutzinitiative – diverse Medienartikel zum Thema erschienen.

Ich wehre mich dagegen, dass Steuergelder für Anal- und andere Sex-Tipps an 12-Jährige verschwendet werden.

Ausserdem muss die Verwendung der Broschüre an den Schulen verboten werden: Eine altersgerechte Aufklärung ist wichtig und nötig. Aber es ist völlig daneben, 12-jährige Kinder zum Gebrauch von Sexspielzeugen zu animieren.

Die Broschüre negiert den gewaltigen Entwicklungs-Unterschied von 12- und 18-Jährigen. Sie projiziert erwachsene Vorstellungen von Sexualität – oder Vorstellungen von Gruppen mit bestimmten sexuellen Vorlieben – unterschiedslos auf Schülerinnen und Schüler ab der 6. Klasse.

Das muss gestoppt werden – zum Wohl unserer Kinder.