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Wahlen im Herbst: Jetzt kommt es darauf an!

Andrea Geissbühler
Nationalrätin Bäriswil (BE)

Das Schweizer Parlament wird am 22. Oktober 2023 neu gewählt. Vor 16 Jahren wurde mir erstmal die Ehre zuteil, die Schweizer Bevölkerung im Nationalrat vertreten zu dürfen. Aufgrund einer Amtszeitbeschränkung meiner Partei im Kanton Bern werde ich zu den Gesamterneuerungswahlen diesen Oktober nicht mehr antreten können.

Im Gegensatz zu vielen Politikerinnen und Politikern, die schon so lange wie ich in der Politik sind, fällt es mir jedoch leicht, Abschied von Bundesbern zu nehmen. Denn ich übergebe das Zepter auf der Liste der SVP an meine Mutter, Sabine Geissbühler-Strupler, der ich enorm viel zu verdanken habe.

Meine Mutter hat mir die Werte unserer politischen Kultur in der Schweiz mitgegeben. Es ist eine Kultur des Zuhörens und des Aufeinander-Zugehens. Diese Kultur habe ich in den vergangenen 16 Jahren im Bundeshaus stets gepflegt, auch wenn meiner Partei, der SVP, stets von links und häufig auch von den Medien vorgeworfen wurde, nicht konsensorientiert zu sein. Dabei findet sich das Gute bekanntlich oft nicht in den Extremen, das gescheiterte kommunistische Experiment hat uns das nur allzu deutlich vor Augen geführt, sondern eben in moderaten Lösungsvorschlägen. Dieser Weg ist aber kein einfacher und schon gar kein bequemer. Er setzt Konflikt- und Konsensfähigkeit voraus. Zwei Eigenschaften, die ich von meiner Mutter gelernt habe.

Wenn ich das Parlament heute mit jenem von vor 16 Jahren vergleiche, dann ist unsere Arbeit ungleich schwieriger geworden: Einstehen für die Schweiz, einstehen für den Mittelstand, einstehen für die Familie und damit für den Schutz unserer Kinder – es werden immer weniger Politikerinnen und Politiker in Bundesbern, die genau das tun und das Schweizer Volk vertreten. Vielmehr stelle ich einen schleichenden Kulturwandel fest. Insbesondere in den Kommissionen des Parlaments, wo die echte parlamentarische Arbeit im Stillen gemacht wird, werden linke politische Ideen und Ideologien zunehmend salon- und leider auch mehrheitsfähig.

Hier sind Sie, liebe Leserin und lieber Leser, als Wählerin und Wähler gefragt: Am 22. Oktober haben Sie es in der Hand, ob die Schweiz weiter nach links driftet und die Frühsexualisierung unserer Kinder weiter an Fahrt aufnimmt, oder ob dieser im neu gewählten Parlament künftig ein Riegel vorgeschoben wird.

Der Verein Schutzinitiative wird sich in der kommenden Legislatur noch stärker dafür einsetzen, dass die WHO-Standards mit ihrem Ansatz der «ganzheitlichen Sexualaufklärung» für die Schweiz nicht verpflichtend werden. Ebenso werden wir uns dafür stark machen, dass die Sexualaufklärung im Rahmen der Schulbildung Sache der Kantone bleibt und möglichst auf biologische Fakten beschränkt wird.

In diesem Sinne, wählen Sie bitte richtig: Wählen Sie vor allem Personen, welche sich dafür einsetzen, dass die Eltern bei der Erziehung auch weiterhin das Sagen haben und sich für einen zurückhaltenden, altersgerechten und nicht ideologischen Sexualkundeunterricht einsetzen. Unseren Kindern und unserer Gesellschaft zu Liebe.

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Nationalrätin Andrea Geissbühler,
Präsidentin Verein Schutzinitiative, Bäriswil (BE)

Screenshot Mediathek KIKA von ARD + ZDF

Aufruf «Schluss mit der Falschberichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks»:
Die Beispiele für die hemmungslose Trans-Propaganda im zwangsgebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind zahlreich.

alfredozinola.com

Die Tanzgruppe bei einer ihrer anderen Aufführungen (Bild ab Website alfredozinola.com).

Es geschah am helllichten Tag an einer Grundschule in Köln: In einer Tanzvorführung vor Kindern gaben sich zwei Männer Zungenküsse und leckten sich gegenseitig. Entsetzte Eltern riefen die Polizei. Die Verantwortlichen verteidigen diese perverse Form der Frühsexualisierung.

Die Schlagzeilen lassen die Alarmglocken schrillen: «Skandal-Theater an der Grundschule: Tänzer leckten sich vor den Augen der Kinder ab», berichtete die «Bild»-Zeitung. «Fussfetisch und Zungenküsse: Was es früher nur im Hinterzimmer gab, macht nun Schule. Grundschule, um genau zu sein», schrieb die «Junge Freiheit». «Zungenküsse vor Grundschülern – Tänzer sorgen für Entsetzen bei Eltern», so der «Fokus». «Küssende Tänzer lassen Eltern die Polizei rufen», meldete die «Rheinische Post».

Was ist passiert? Der Vorfall fand im April dieses Jahres an der Montessori-Grundschule im Kölner Stadtteil Mülheim statt. Zwei offenbar homosexuelle Männer zeigten ein Theaterstück mit dem Namen «Dornröschen Kiss». Dabei kam es zu Zungenküssen und Fetisch-Praktiken wie das Lecken von Füssen.

Die Skandalaufführung war kein Einzelfall und auch nicht zufällig, sondern Teil eines «längerfristig angelegten Projektes», wie die Schulleiterin in einem Brief an die Eltern schreibt. Das Projekt wird sogar durch Steuergelder unterstützt. Es gehört zur sogenannten «Spitzenförderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen». Dabei wurde die Montessori-Grundschule in Köln als eine von zwei «Projektschulen» für die Aufführung des Tanzensembles ausgewählt.

Bereits im November letzten Jahres fand der erste Teil des Projekts statt. Der zweite Teil war nun eine Improvisation «zum Thema Kiss – Nähe und Distanz». Das explizite Theater mit Zungenküssen und Fusslecken von erwachsenen Männern ist bereits für Kinder ab 6 Jahren zugelassen. Die Schulleiterin rechtfertigt die Skandalaufführung mit schwammigen Worten: «Mit Bezug zu den Richtlinien für die Grundschule ist es Aufgabe der Schule, die Entwicklung von Werthaltungen und Einstellungen zu unterstützen, die für das Leben in einer demokratischen Gesellschaft unverzichtbar sind.» Es gehöre «auch in der Grundschule für die Schülerinnen und Schüler dazu, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Lebenssituationen von Menschen in ihrem Umfeld (u.a. Familienformen) zu beschreiben und sich mit gender- und kulturbezogenen Vorurteilen und Stereotypen auseinanderzusetzen», so die Schulleiterin.

Wie gezielt und ideologisch die Primarschüler sexualisiert und mit sexuellen Fetisch1-Praktiken konfrontiert werden, zeigen die Reaktionen der Verantwortlichen: Weder die Lehrer noch die Schulleitung, noch die Schulpflege zeigten sich empfänglich für die Kritik betroffener Eltern. Im Gegenteil: In einem «Elternbrief der Schulpflegschaft» verteidigt diese die Theateraufführung offensiv. Dabei behauptet die Schulpflege: «Alles, was gezeigt wurde, war angemessen.» Es ist aus Sicht der Verantwortlichen also «angemessen», dass bereits Erstklässler im Unterricht sich küssende und leckende Tänzer anschauen müssen. Schliesslich versucht sich die Schulpflege mit dem Argument herauszureden, «Ästhetik» sei subjektiv. Als ob es sich hier um ästhetische Fragen handelte.

Statt sich ernsthaft der Problematik zu stellen, geht die Schulpflege in die Gegenoffensive und behauptet, die Performance sei in den Medien «falsch» dargestellt worden. «Die Berichterstattung ist rufschädigend für Schule und Künstler, demotivierend für die Lehrkräfte und verursacht darüber hinaus jede Menge Arbeit, die auch wir Elternvertreter auffangen, da wir nun natürlich Anfragen aus allen möglichen Medien bekommen.»

Weiter schreibt sie: «Darüber hinaus machen wir uns mächtig Sorgen, dass wir mit einem solchen Verhalten und solcher Berichterstattung unsere Lehrerinnen und Lehrer vergraulen. Und das wollen wir auf gar keinen Fall!» Zum Schluss fordert die Schulpflege das «liebe» Lehrerkollegium auf, «bitte macht weiter so, ihr macht das toll».

Aufruf: Der Verein Schutzinitiative setzt sich für den Schutz unserer Kinder und für ihre gesunde Entwicklung ein und bittet sie, solche Kindsgefährdungen an Schulen zu melden.

Die Zitate machen deutlich, dass die Verantwortlichen nicht die geringste Einsicht zeigen und nicht von ihrer ideologischen Mission abzubringen sind. Dabei ist der Chef der Tänzer-Truppe, Alfredo Zinola, einschlägig bekannt. Sein Interesse am Kindertheater habe ihn dazu geführt, Werke über «Familie und Intimität» zu schaffen. Er wolle Fragen über «intime Sphären und die Notwendigkeit und Neugier des Voyeurismus» aufwerfen. 2015 zeigte er eine Tanzperformance, die «eine mögliche Revolution kindlicher Objekte» aufwerfe. In der Performance «Pelle» («Haut») liess Zinola nackte Tänzer mit verbundenen Augen, die nur eine Unterhose trugen, von Kindern berühren. Ziel sei es gewesen, sich mit «der Neugier, die nackte Körper auslösen können, zu beschäftigen», erklärte er.

Die Tanzaufführung sorgte gemäss Medienberichten «für entsetzte Eltern und irritierte Kinder». «Als ich meine Tochter aus der Schule abholte, erzählte sie mir davon. Weil ich prüfen wollte, ob das wirklich so stimmt, fragte ich bei den anderen Eltern nach. Sie bestätigten mir diese Handlungen. Ich verstehe bis heute nicht, welchen pädagogischen Aspekt das Ganze hatte», sagte eine Mutter gegenüber «Bild». Und weiter: «Den Eltern ist wichtig zu betonen: ‹Wir sind nicht homophob. Wir hätten genauso reagiert, wenn das gleiche ein Mann und eine Frau getan hätten.›» Die Aufführung wurde schliesslich zu einem Fall für die Polizei. «Kinder sollen sich wohl geekelt haben und sind hinausgelaufen, wurden dann aber nach Angaben der Eltern wieder reingeschickt», so ein Sprecher der Kölner Polizei.

Umso wichtiger ist es, dass der Widerstand gegen solch gefährliche Exzesse einer perversen Frühsexualisierung in den Schulen gestärkt wird.

1 Fetisch: Hier übersteigerte Zuneigung zu einzelnen Körperteilen als Stimulus der sexuellen Erregung.

Screenshot Mediathek KIKA von ARD + ZDF

Sandmännchen jetzt als Transfrauchen

Öffentlich-rechtliche Sender wie ARD und ZDF verbreiten sogar in Kinderprogrammen immer aggressiver die schädliche Transgender-Ideologie. Namhafte Wissenschaftler wehren sich. Es ist höchste Zeit, aufzuwachen und die Öffentlichkeit wachzurütteln!

Am 22. Juli 2023 war die Transfrau «Herr Ingeborg» in der seit 1959 laufenden Sendung «Unser Sandmännchen» zu se
hen. Die Lippen, Wangen, Ohrenringe, die Perlen- und die Halskette sowie die Schuhe sind rot. Das grüne Kleid rundet die «Transfrau» ab. Hätte diese Figur weder Glatze noch Oberlippenbart, würden die Kinder sie wohl für eine Frau halten. So fragen sie sich wohl, ob das jetzt ein Mann oder eine Frau ist oder was sonst? Aber auch in diversen weiteren Kinderprogrammen wie der bekannten «Sendung mit der Maus» wird die Transgender-Ideologie kleinen Kindern aufgedrängt.

Aufruf von Wissenschaftlern und Ärzten

Bereits letztes Jahr berichtete eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Biologie und Medizin in der Tageszeitung «Die Welt» über die Resultate ihrer Untersuchung, welche der «Fehlinformation der Vielgeschlechtlichkeit» auf die Spur kommen wollte. Die Wissenschaftler kritisieren, wie ARD, ZDF und das Deutschlandradio die «Kinder indoktrinieren und eine bedrohliche Agenda» verfolgen. Dazu haben sie akribisch Dutzende Beiträge des öffentlich-rechtlichen-Rundfunks (ÖRR) analysiert. Was sie sahen bot ihnen ein erschreckendes Bild. Sie fanden neben der TransPropaganda auch Videos zur Entfernung von Geschlechtsteilen, Stimulation der Sexualität mittels Drogen und weitere Informationen zu unsäglichen und gefährlichen Praktiken bis hin zum Kannibalismus. Promiskuität werde als neue Normalität, und Sexualität nur noch als reine Lustbefriedigung angepriesen. Die Resultate wurden in einem 50-seitigen Dossier «Ideologie statt Biologie im ÖRR»1 zusammengefasst.

Zusätzlich haben diese Wissenschaftler den Aufruf «Schluss mit der Falschberichterstattung des öffentlich-rechtlichen
Rundfunks» veröffentlicht. Darin fordern sie eine «Abkehr von der ideologischen Betrachtungsweise zum Thema
Transsexualität und eine faktenbasierte Darstellung biologischer Tatsachen».2 Statt Biologie werde den Kindern Ideologie vermittelt. Und das habe schwerwiegende Konsequenzen!

Folgen der Trans-Propaganda

Gemäss diesem Aufruf sind die Folgen dieser Indoktrination von Kindern und Jugendlichen verheerend. Das Thema
«Transgender» werde durch die Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an Kinder und Jugendliche herangetragen «mit dem Ergebnis, dass sich die Zahl der wegen Geschlechtsidentitätsstörung behandelten Kinder und Jugendlichen in weniger als zehn Jahren verfünfundzwanzigfacht hat». In TV-Sendungen, Rundfunkbeiträgen und auf den Social-Media-Kanälen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werde dieser Trans-Hype geschürt und es werde der «Weg in den richtigen Körper» als kinderleichter Schritt geschildert. «Es geht um Mädchen, die sich chirurgisch Brüste und Gebärmutter entfernen lassen und um den Einsatz von Pubertätsblockern, die vorübergehend verhindern, dass sich die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale entwickeln.» Die möglichen, teils irreversiblen körperlichen und psychischen Folgen solcher Massnahmen würden nicht geschildert, kritisieren die Wissenschaftler.

In TV-Sendungen, Rund- funkbeiträgen und auf den Social-Media-Kanälen des öffentlich-rechtlichen Rund- funks werde dieser Trans-Hype geschürt und es werde der «Weg in den richtigen Körper» als kinderleichter Schritt geschildert.

Trans-Propaganda im Fernsehen

Die Beispiele für die hemmungslose Trans-Propaganda im zwangsgebührenfinanzierten öffentlichrechtlichen Rundfunk sind zahlreich. So berichtete die «Sendung mit der Maus»: «Aus Erik wird Katja.» Darin erklärt Erik alias Katja: «Man wird mit Penis geboren und weiss ganz genau: Das ist man nicht. Ich bin eine Frau.» Das ZDF sendete den Beitrag «Trans*: Die geschlechtsangleichende Operation – Wie ist es trans* zu sein?» Ein weiterer Bericht «Wie ist das, Pornos zu drehen?» porträtiert unkritisch einen Pornodarsteller, der wegen Kindsmissbrauchs angezeigt worden war. Der ZDF-«Reporter» demonstrierte unter dem Titel «Trans* Mann und schwanger: Kai hat sein Kind selbst bekommen», dass «nicht nur Frauen» Kinder gebären könnten, sondern «auch trans*, nicht-binäre und intergeschlechtliche Menschen». Eine andere ZDF-Sendung fragte: «Welche Hygieneartikel benutzt ein Transmann?» In diesem Stil geht es weiter. Dem Trans-Wahnsinn im gebührenfinanzierten Rundfunk sind offensichtlich keine Grenzen gesetzt.

Es ist höchste Zeit, dass diese systematische Indoktrination unserer Kinder und Jugendlichen gestoppt wird – auch in der Schweiz. Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) propagiert die Transgender-Ideologie auf verschiedenen Kanälen. Die Gebührensender ignorieren die Wissenschaft, liefern Falschinformationen, reissen die Schamgrenzen ein und belästigen Kinder und Jugendliche mit pornografischen Darstellungen zur besten Sendezeit. 

Dass jetzt plötzlich ein «Transfrauchen» anstelle des Sandmännchens die ganz Kleinen vor dem Zubettgehen in den Schlaf wiegen soll, zeigt, mit welcher ideologischen Verhärtung Transaktivisten auch in öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen gezielt auf kleine Kinder zugreifen. 

Der Verein Schutzinitiative rät allen Eltern, ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt «harmlose» Kindersendungen anschauen zu lassen und dem Verein Kindersendungen mit Trans-Propagandainhalten zu melden.

1 https://www.evaengelken.de/wp-content/uploads/2022/05/Fehldarstellung- Biologie_mit-Inhaltsverzeichnis_Freigegeben-3.pdf

2 Aufruf: https://www.evaengelken.de/aufruf-schluss-mit-derfalschberichterstattung-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks/

Dr. Gut: «Damit wird der Eindruck erweckt, als sei dieses grosse Durcheinander die neue Normalität.» (Symbolbild).
Bild: Linth24/www.pexels.com

Die Gender- und Transgender-Ideologen erobern die Klassenzimmer. Ihnen ist entgegenzurufen: «Lasst unsere Kinder in Ruhe!»

Kolumne von Dr. Philipp Gut

Die Gemeinde Stäfa machte mit ihren «Gender-Tagen» Schlagzeilen. Dabei irritiert nicht nur die Tatsache, dass die Schülerinnen und Schüler mit der Gender- und Transgender-Ideologie bombardiert werden. Dahinter steht eine einflussreiche Lobby, die ihr Logo gleich auf die offiziellen Schreiben der Gemeinde setzen durfte.

Sexualisierung der Volksschule
«Stäfa» ist kein Einzelfall. Die ideologisch gesteuerte Sexualisierung der Schülerinnen und Schüler hat System. So tourt das Theater «Ich heisse Name» durch die Schweizer Schulen, das ebenfalls die Transgender-Ideologie verbreitet – schon für Kinder ab 5 Jahren.

«LGBTQ-Weiterbildung»
Wie systematisch dies alles betrieben wird, belegt das Fakt, dass die Lehrerverbände eine sogenannte LGBTQ-Weiterbildung anpreisen.
So wirbt zum Beispiel der Aargauische Lehrerinnen- und Lehrerverband für die Veranstaltung «Queer durch den Schulalltag». Diese findet an der Pädagogischen Hochschule Zürich statt, wo die Lehrer von morgen ausgebildet werden.

«Non-binär und genderqueer»
Der Kurs wird wie folgt angepriesen: «Lesbisch, trans, pan, agender, demi, omnisexuell, non-binär und genderqueer. Alles unklar? Mit dieser Weiterbildung für Schulleitende, Lehrpersonen, Schulsozialarbeitende und Schulmitarbeitende soll dies geändert werden – damit Lehrpersonen Schüler*innen wieder verstehen.»

Biologisches Geschlecht wegideologisiert
Damit wird der Eindruck erweckt, als sei dieses grosse Durcheinander die neue Normalität. Das biologische Geschlecht, das die Menschheitsgeschichte und unser Leben bestimmt, wird wegideologisiert. Buben und Mädchen sollen nicht mehr Buben und Mädchen sein.
Das ist Mumpitz. Lasst unsere Kinder in Ruhe!

Dr. Philipp Gut schreibt auf dem Online-Verbund von Portal24 jede Woche eine Kolumne, die auf den 16 dem Verbund angeschlossenen Portalen jeden Sonntagmorgen publiziert wird. Philipp Gut ist Buchautor und einer der profiliertesten Journalisten der Schweiz. Mit seiner Kommunikationsagentur Gut Communications GmbH berät er Parteien, Verbände, Unternehmen und Private.

www.gut-communications.ch

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Verena Herzog,
Nationalrätin Frauenfeld (TG)

Die Genderdiskussion lässt uns nicht los. Immer wieder wird es zum angeblich wichtigsten Thema hochgespielt. Neben Frauen und Männern muss ein drittes Geschlecht her. Es weiss noch niemand, wie es wirklich heissen soll, noch besteht eine wissenschaftliche, genetische Grundlage dafür.

Das männliche und das weibliche Chromosom sind klar definiert. Der genetische Nachweis für das dritte Geschlecht fehlt. Ungeachtet dieser substanziellen Frage werden dem internationalen Trend folgend weitere politische Vorstösse lanciert.

Ende 2017 forderten zwei linke Nationalrätinnen die Einführung einer dritten Geschlechtsidentität im Personenstandsregister oder den vollständigen Verzicht auf die Angabe des Geschlechts im Register. Die Vorstösse wurden von Vertreterinnen und Vertretern aus allen Parteien unterzeichnet, ausser von meiner SVP-Fraktion. Beide Vorstösse wurden im 2018 mit relativ klarem Mehr vom Nationalrat angenommen.

Ende des letzten Jahres veröffentlichte der Bundesrat seinen Bericht zu den beiden angenommenen Vorstössen und legte darin seine Sicht der Dinge zur Frage dar, ob es zukünftig ein drittes Geschlecht geben sollte1. Ich war positiv überrascht, dass der Bundesrat sich gegen die Einführung einer solchen Ausweitung der Geschlechter aussprach. Zum einen begründete er seinen Entscheid mit den tiefgreifenden gesellschaftlichen Änderungen, die damit verbunden wären. So führte er zum Beispiel aus, dass bei der Einführung eines dritten Geschlechts unklar wäre, wem der Zutritt zu Frauen-Duschen gewährt würde, wie Umkleidekabinen getrennt werden müssten, wer auf Frauenparkplätzen parkieren und wer die «Frauentage» in einer Sauna besuchen dürfe. Zum anderen meinte der Bundesrat, dass aus seiner Sicht die Schaffung eines dritten Geschlechts noch nicht reif sei: «Das binäre Geschlechtermodell ist nach wie vor stark in der Gesellschaft und im alltäglichen Leben verankert. Der Bundesrat ist deshalb der Ansicht, dass die gesellschaftlichen Voraussetzungen für die Einführung eines dritten Geschlechts oder für den generellen Verzicht auf den Geschlechtseintrag derzeit nicht gegeben sind.»

Wenn ich die Bundesratsantwort lese, werde ich den Eindruck nicht los: Aha, der Bundesrat wäre schon für ein drittes Geschlecht, aber er meint, das Volk mache noch nicht mit! Eine Mehrheit der Gesellschaft wolle das noch nicht!

Neueste politische Vorstösse gehen noch viel weiter in die falsche Richtung. So hat eine grünliberale Nationalrätin den Vorstoss für eine Totalrevision des Fortpflanzungsgesetzes eingereicht. Konkret wollte sie auch Samenspenden für Alleinerziehende ermöglichen. Glücklicherweise hat eine knappe Mehrheit des Nationalrats diesen Vorstoss vor kurzem abgelehnt.

Die SVP-Fraktion vertritt in dieser Frage unmissverständlich die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung. Die nächsten eidgenössischen Wahlen sind im kommenden Oktober. Ich werde zwar nicht mehr als Nationalrätin antreten, bitte Sie aber, Personen oder Parteien zu wählen, welche sich klar und entschieden für das Kindswohl und eine gesunde Gesellschaft einsetzen, jedoch gegen immer weitergehende Forderungen der Genderideologie und Fortpflanzungsturbos.

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Verena Herzog,
Nationalrätin Frauenfeld (TG)

1 https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/74661.pdf

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Josh Alexander, ein 16 Jahre alter Schüler, wurde im Februar 2023 an seiner Schule in Kanada wegen Hausfriedensbruch verhaftet, weil er am Schulunterricht teilnehmen wollte. Eine katholische High School hatte Alexander vorgängig suspendiert, weil dieser sich öffentlich gegen die Transgender-Toilettenpolitik der Schule positioniert hatte.

Die Schule in Renfrew, Provinz Ontario, erlaubt männlichen Schülern, welche sich als Mädchen fühlen, die Benutzung der Damen-Toiletten.

Nachdem die Polizei Josh Alexander abgeführt hatte, sagte er auf Twitter: «Ich bin gerade an meiner katholischen Highschool verhaftet und angeklagt worden. Und das, weil ich am Unterricht teilgenommen habe, nachdem ich ausgeschlossen worden war, weil ich meine Absicht bekundet hatte, mich an meine religiösen Überzeugungen zu halten.»

Der mutige Schüler, ein Baptist, hält gegenüber dem Nachrichtenportal EWTN fest, dass sein Problem nicht die einzelnen Transgender-Schüler seien, sondern das «System, das diese Form des Fehlverhaltens fördert». Ganz im Gegenteil habe er sogar Verständnis für diese verwirrten Schüler. Diese seien von den Eltern, der Gesellschaft und dem Bildungssystem indoktriniert worden.

Josh Alexander hatte bereits vor längerer Zeit das grosse Missfallen der Schulbehörden auf sich gezogen, weil er an einer Klassendiskussion einige Bibelstellen zitiert hatte und an folgendem unverrückbaren Statement festhält: «Es gibt nur zwei Geschlechter!». Ob er wieder an seine Schule zurückkehren darf, steht noch nicht fest.

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In Kanada hat ein Werklehrer die Eltern zur Weissglut gebracht. Kerry Lemieux ist biologisch ein Mann, trägt aber seit ca. einem Jahr eine Langhaarperücke, schminkt sich und nennt sich «Kayla» Lemieux. Als Transgender-Frau schockierte er seit Monaten seine Umgebung, weil er mit unvorstellbar riesigen Brustprothesen in einer hautengen Bluse bekleidet Minderjährige unterrichtete. Die Schule gab Lemieux Rückendeckung und beruft sich auf die Menschenrechte.

Die Oakville Trafalgar High School in Oakville, Provinz Ontario, weist Kritik von Eltern zurück und hält fest, dass der Lehrer das Recht wahrnehme, seine neue «Geschlechsidentität» (gender identity) als «Frau» und seinen «Geschlechtsausdruck» (gender expression) als «Frau» mit riesigen Brüsten zu leben. Dieses Recht sei durch den Menschenrechtskodex1 von Ontario geschützt, welcher keine Diskriminierungen zulasse.

In einer Petition an die Schulbehörden forderten Eltern seit längerem die Absetzung des Lehrers. Minderjährige würden täglich konfrontiert mit dem pornografischen Erscheinungsbild Lemieux’.

Dies sei eine Form von sexueller Ausbeutung von Kindern und von Grooming2. Sein Auftreten als Transgender-Frau könne nicht als Entschuldigung dienen für sein «schamloses, unzüchtiges und hochgradig sexualisiertes Verhalten». Sie warfen der Schule vor, nichts zu unternehmen, um diese Form von sexueller Ausbeutung zu unterbinden.

Ende Februar 2023 erschien der Transgender-Aktivist nun plötzlich nicht mehr im Klassenzimmer. Die Eltern hoffen jetzt, dass er nie mehr an ihrer Schule unterrichten darf.

  1. Menschenrechtskodex: Ontario Human Rights Code
  2. Grooming: Gezielte Kontaktaufnahme eines Erwachsenen mit minderjährigen Personen in der Absicht, sie sexuell zu missbrauchen